Hörl begrüßt EU-Vorstoß zu Einheimischentarifen als wichtigen Schritt für Tourismusregionen

Wien (OTS) – Die jüngste Entscheidung auf EU-Ebene zur Consumer
Agenda 2030 wird
von Franz Hörl, Obmann das Fachverbandes der österreichischen
Seilbahnen in der WKÖ, ausdrücklich begrüßt. Der einstimmige
Beschluss im Rat für Wettbewerbsfähigkeit, die Europäische Kommission
im Zuge der Novelle der Geoblocking-Verordnung zur Vorlage einer
unionsrechtskonformen Lösung für Einheimischentarife aufzufordern,
sei „ein großer Schritt in die richtige Richtung“.

„Dass es gelungen ist, das Thema auf europäischer Ebene klar zu
verankern, zeigt, wie ernst Österreich die Anliegen seiner
Tourismusregionen nimmt“, betont Hörl. Der Einsatz von Bundesminister
Wolfgang Hattmannsdorfer in Brüssel sowie die Unterstützung durch
Staatssekretärin Elisabeth Zehetner und Landeshauptmann Anton Mattle
seien ein starkes Signal für Fairness und Hausverstand im
europäischen Binnenmarkt.

Der Ratsbeschluss eröffnet erstmals politischen Spielraum, um
rechtskonforme Lösungen für Einheimischentarife zu prüfen. Die
derzeitige Geoblocking-Verordnung untersagt unterschiedliche Preise
nach Wohnsitz – eine Regelung, die in vielen Tourismusregionen
zunehmend als Herausforderung wahrgenommen wird.

„Gerade in stark frequentierten Regionen tragen Einheimische den
Tourismus maßgeblich mit: durch Investitionen, Engagement in Vereinen
und Betrieben sowie durch die tägliche Mitgestaltung der regionalen
Identität“, so Hörl.

Eine faire Lösung für Einheimischentarife würde nicht nur die
Lebensqualität vor Ort stärken, sondern auch das Miteinander zwischen
Gästen und Bevölkerung nachhaltig sichern. „Der Tourismus ist ein
zentraler Wirtschaftsfaktor für Österreich. Umso wichtiger ist es,
dass Wertschöpfung und Vorteile ausgewogen verteilt werden. Der
gestrige Beschluss ist ein bedeutender Etappensieg auf diesem Weg“,
unterstreicht Hörl. (PWK070/DFS)