St. Pölten (OTS) – Mit dem neuen Hochwasserschutzprojekt in
Wieselburg wird ein weiterer
wichtiger Schritt für mehr Sicherheit in Niederösterreich gesetzt.
Drei Rückhaltebecken mit einem Gesamtvolumen von rund 54.000
Kubikmetern schützen künftig rund 250 Einwohnerinnen und Einwohner,
58 Gebäude, einen Handelsbetrieb, eine Senioren-Wohnvilla sowie den
Kindergarten am Handel-Mazetti-Weg vor einem hundertjährlichen
Hochwasserereignis. Schäden von über acht Millionen Euro können damit
verhindert werden. Insgesamt wurden rund 3,5 Millionen Euro in das
Projekt investiert.
LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf betont: „Jede Investition in
den Hochwasserschutz ist eine Investition in die Sicherheit unserer
Landsleute. Das Leben wieder leichter zu machen heißt auch, den
Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern die Gewissheit zu
geben, dass sie vor Naturkatastrophen bestmöglich geschützt sind. Die
Schutzbauten haben bereits beim Hochwasser im September 2024 gezeigt,
wie wichtig diese Vorsorge ist – sie haben im ganzen Land wesentlich
höhere Schäden verhindert. Aus Liebe zum Land bauen wir konsequent
weiter aus.“
„Der verbesserte Schutz der Bevölkerung vor Naturgefahren wie
Hochwasser ist mir ein großes Anliegen. Daher investieren wir als
zuständiges Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima-
und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft österreichweit
laufend in bauliche Maßnahmen der Vorsorge und Krisensicherheit. Für
das Rückhaltebecken Krügling in Wieselburg stellt das BMLUK rund 1,72
Millionen Euro bereit. Jeder Euro, den wir in den Hochwasserschutz
investieren, ist eine Investition in mehr Sicherheit, eine
lebenswerte Umwelt und stärkt gleichzeitig die Regionen“, richtet
auch Umweltminister Norbert Totschnig anlässlich der Eröffnung seine
Grüße aus.
Bürgermeister Josef Leitner: „Es freut mich sehr, dass wir mit
diesem Projekt einen großen Schritt für die Sicherheit in Wieselburg
setzen konnten. Die vergangenen Starkregenereignisse haben gezeigt,
wie rasch aus einem Gewitter eine ernste Lage werden kann. Mit den
neuen Rückhaltebecken machen wir unsere Stadt nachhaltig sicherer und
schützen unsere Bürgerinnen und Bürger, ihre Häuser und wichtige
Einrichtungen. Das ist eine Investition in die Zukunft unserer
Heimat.“
Auslöser für das Projekt waren die Starkregenereignisse in den
Jahren 2020 und 2021, die in mehreren Straßenzügen – darunter
Krüglinger Straße, Johann-Winter-Gasse, Adalbert-Stifter-Straße und
Teile der Brauereisiedlung – zu massiven Überflutungen führten. Die
im Einzugsgebiet liegenden Gerinne führen zwar nicht ständig Wasser,
bergen bei Starkregen jedoch ein erhebliches Gefährdungspotential.
Die drei nun errichteten Rückhaltebecken wurden für ein
hundertjährliches Niederschlagsereignis dimensioniert und schaffen
nachhaltige Sicherheit.
Finanziert wurde das Projekt durch den Bund mit rund 1,72
Millionen Euro, durch das Land Niederösterreich mit rund 1,37
Millionen Euro sowie durch die Stadtgemeinde Wieselburg mit rund 0,41
Millionen Euro.
Rückfragen an DI Jürgen Maier, Pressesprecher LH-Stv. Dr. Stephan
Pernkopf, T: +43 2742 9005 – 12704, M: +43 676 812 15283, E:
[email protected]