FCG-Deckenbacher: Justizwache verdient Respekt – keine Vorverurteilungen auf dem Rücken der Bediensteten

Wien (OTS) – Nach der medialen Berichterstattung rund um den
tragischen Vorfall in
der Justizanstalt Hirtenberg mahnt die FCG-Bundesvorsitzende Romana
Deckenbacher zu Fairness, Sachlichkeit und einem verantwortungsvollen
Umgang mit den betroffenen Bediensteten der Justizwache.

„Die Justizwache leistet tagtäglich einen unverzichtbaren Dienst
für die Sicherheit unseres Landes – unter schwierigsten Bedingungen,
oft an der Belastungsgrenze. Gerade deshalb ist es unerträglich, wenn
Kolleginnen und Kollegen vorschnell öffentlich an den Pranger
gestellt werden, noch bevor die Ermittlungen abgeschlossen sind“,
betont Deckenbacher.

Keine Urteile vor Abschluss der Ermittlungen

Deckenbacher warnt eindringlich vor einer medialen Dynamik, die
zu Vorverurteilungen führt:

„Ein Rechtsstaat lebt davon, dass Fakten aufgeklärt werden –
nicht davon, dass Spekulationen Schuldzuweisungen ersetzen. Wer
voreilig urteilt, beschädigt nicht nur einzelne Beamte, sondern das
Vertrauen in ein gesamtes System.“

Justizwache ist kein politisches Spielfeld

Die Bundesvorsitzende der FCG stellt klar: Die Arbeit der
Justizwache darf nicht zum Spielball politischer oder medialer
Interessen werden.

„Es darf nicht sein, dass am Rücken der Justizwache politisches
Kleingeld gewechselt wird. Unsere Bediensteten verdienen
Unterstützung – keine pauschalen Unterstellungen“, so Deckenbacher.

Wertvolle Arbeit unter extremen Bedingungen

Die Realität im Straf- und Maßnahmenvollzug ist geprägt von
zunehmender Aggression, psychisch auffälligen Insassen und
strukturellen Herausforderungen. Die Justizwache steht dabei an
vorderster Front.

„Diese Frauen und Männer sichern tagtäglich den Vollzug, schützen
Mitmenschen und tragen enorme Verantwortung. Dafür gebührt ihnen
Anerkennung und Rückhalt – nicht Misstrauen“, unterstreicht
Deckenbacher.

FCG steht geschlossen hinter der Justizwache

Abschließend bekräftigt die FCG-Bundesvorsitzende:

„Wir stehen voll und ganz hinter den Justizwachebeamtinnen und –
beamten. Wer Dienst unter solchen Bedingungen versieht, verdient
Respekt, faire Verfahren und eine sachliche öffentliche Debatte. Die
Justizwache ist eine tragende Säule unseres Rechtsstaates.“