Wien (OTS) – Die jüngste Graffiti-Attacke auf eine Kirche in
Wien-Favoriten ist
ein weiteres alarmierendes Beispiel für das zunehmende
Sicherheitsversagen im 10. Bezirk. Diese Tat zeigt einmal mehr, wie
unterrepräsentiert Polizeibeamte in Favoriten sind. Sonst wäre ein
derartiger Vandalenakt kaum möglich gewesen“, so FPÖ-Wien
Sicherheitssprecher und Favoritner Bezirksobmann Stadtrat Stefan
Berger, der ÖVP-Innenminister Karner vorwirft, diesen Bezirk im Stich
zu lassen.
Immer öfter würden kirchliche Einrichtungen Ziel von Vandalismus
und mutwilliger Zerstörung werden. „Hier geht es nicht um ein
Kavaliersdelikt, sondern um einen Angriff auf unsere kulturellen und
religiösen Werte“, so Berger.
Besonders kritisch sei die Situation rund um die Feiertage.
„Gerade in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel
braucht es einen gesonderten Schutz aller Kirchen in Wien. Es kann
nicht sein, dass Gotteshäuser schutzlos Vandalen ausgeliefert sind,
während die rot-pinke Stadtregierung tatenlos zusieht“, betont
Berger.
Der FPÖ-Sicherheitssprecher fordert daher eine deutlich stärkere
Polizeipräsenz in Favoriten sowie gezielte Schwerpunktaktionen zum
Schutz religiöser Einrichtungen. „Wer den Schutz der Bevölkerung und
unserer Werte ernst nimmt, muss endlich handeln“, bekräftigt Berger.