Wien (OTS) – Im Rahmen des Jubiläumsdurchgangs der
greenstart-Initiative wurden
bereits zum zehnten Mal drei klimaschützende Start-ups als
„greenstars 2025“ ausgezeichnet. Die frisch gekürten TOP-3 „Joulzen“,
„Minimist“ und „PulpStack“ prägen die Transformation des
Energiesektors, Second-Hand-Onlineverkäufe und die Zukunft der
nachhaltigen Fertigung. Sie konnten sich sowohl bei der Fachjury als
auch im Online-Voting mit ihren innovativen Lösungen durchsetzen und
erhalten zusätzlich 20.000 Euro Preisgeld. Die Start-up-
Förderinitiative des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem
Klima- und Umweltministerium (BMLUK) zeigt damit schon seit mehr als
zehn Jahren, welche Chancen die nachhaltige Start-up-Szene bietet.
Klima- und Umweltminister Norbert Totschnig : „Die Gewinner-Teams
des Jubiläumsdurchgangs von greenstart zeigen erneut das Potenzial
der österreichischen Start-up-Szene. Seit zehn Jahren verbindet die
Initiative Unternehmertum und Nachhaltigkeit und liefert wichtige
Impulse für Energiewende, grünes Wirtschaftswachstum und
Ressourceneffizienz. Die prämierten Projekte beweisen, dass
ökologische Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg einander
stärken können und neue Perspektiven für Wertschöpfung und
Beschäftigung schaffen. Ich wünsche den Gründer:innen weiterhin viel
Erfolg.“
Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds Bernd Vogl : „Heuer
feiern wir bereits den zehnten Durchgang von greenstart. Hinter den
mittlerweile 100 greenstartern stehen inspirierende Menschen, die mit
Leidenschaft zeigen, wie aus Ideen Lösungen mit echter Wirkung
entstehen. Auch die diesjährigen TOP 3 greenstars machen auf
beeindruckende Weise deutlich, dass aus Kreativität und Engagement
wirkungsvolle Veränderungen wachsen können.“
Zwtl.: Die „greenstars 2025“ im Detail
Zwtl.: Joulzen – heat happy.
Joulzen mit Sitz an der TU Wien entwickelt Lösungen, um alte
Öltanks in hocheffiziente, intelligente Wärmespeicher umzuwandeln.
Damit wird nicht nur wertvolles Speicherpotenzial genutzt, das sonst
verloren gehen würde, sondern auch eine nachhaltige Alternative zur
kostenpflichtigen Entsorgung geschaffen.
Durch die modulare Umrüstung können die Wärmespeicher über das
Jahr mehrere Tausend kWh Energie aufnehmen und nutzbar machen.
Hausbesitzer:innen profitieren dadurch von geringeren
Entsorgungskosten und einer effizienten, nachhaltigen Speicherlösung.
Eine modellprädiktive Regelung optimiert den Energiefluss und
reduziert den Heizbedarf, indem sie Überschussstrom aus dem Netz oder
der eigenen Photovoltaikanlage gezielt nutzt. Das System lässt sich
nahtlos in bestehende Heizungsanlagen integrieren und steigert deren
Effizienz.
Durch die intelligente Vernetzung der Speicher entsteht ein
zusätzlicher Beitrag zur Energiewende: Überschussstrom kann gezielt
verschoben, gespeichert und das Stromnetz aktiv stabilisiert werden,
wodurch Produktionsschwankungen ausgeglichen werden.
Zwtl.: Minimist – Making secondhand the default choice.
Minimist mit Sitz in Wiens High-Tech Incubator IniTS bietet eine
innovative Softwarelösung, die gewerbliche Verkäufer:innen von Second
-Hand-Artikeln dabei unterstützt, ihre Produkte einfach und effizient
online zu präsentieren und zu verkaufen. Die KI-basierte Anwendung
automatisiert zentrale Arbeitsschritte wie Produkterkennung,
Preiskalkulation und paralleles Hochladen auf mehreren Marktplätzen.
Damit wird der digitale Handel mit Produkten aus zweiter Hand
deutlich vereinfacht: Nutzer:innen können ihre Produkte heute bereits
elfmal schneller digitalisieren und verwalten als zuvor. So leistet
Minimist einen wertvollen Beitrag zur Förderung von Wiederverwendung,
reduziert unbewussten Konsum und unterstützt aktiv die
Kreislaufwirtschaft.
Zwtl.: PulpStack – Die Zukunft der nachhaltigen Fertigung
PulpStack ist ein Start-up aus Mauerbach (Niederösterreich), das
sich auf die Entwicklung eines neuartigen 3D-Druck-Verfahrens für
Cellulose spezialisiert hat. Cellulose ist ein Naturmaterial und
wesentlicher Bestandteil von Papier. Der innovative Prozess von
PulpStack macht dieses vielseitige organische Material für den 3D-
Druck nutzbar. Ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft wird das
speziell entwickelte Rohmaterial kostengünstig und
ressourceneffizient hergestellt und ist recyclebar.
Anders als bei herkömmlichem 3D-Druck mit Kunststoff kann das
Material vielseitig handwerklich angepasst werden – vom Bemalen und
Lackieren bis hin zum Schleifen und Schneiden. Darüber hinaus ist das
Cellulose-Material biokompatibel, völlig ungiftig und unter
natürlichen Bedingungen biologisch abbaubar. Mit dieser Lösung
verbindet PulpStack modernste Materialtechnologie mit nachhaltigem
Denken und zeigt, wie Innovation und Umweltbewusstsein Hand in Hand
gehen können.
Kontaktdaten TOP-3:
Joulzen: https://joulzen.at/ ; [email protected]
Minimist: https://mnm.st/de ; [email protected]
PulpStack: https://www.pulpstack.tech/ ; [email protected]