Innsbruck (OTS) – Der WWF trauert um seinen langjährigen Mitarbeiter,
Schutzgebietsbetreuer und Fledermaus-Experten Toni Vorauer, der diese
Woche überraschend im 57. Lebensjahr in Innsbruck verstorben ist. „
Toni Vorauer war ein leidenschaftlicher Natur- und Artenschützer. Er
hat sich zeit seines Lebens für eine intakte Natur, lebendige Flüsse
und gefährdete Tiere und Pflanzen eingesetzt. Vor allem war er ein
herzensguter, liebenswürdiger Kollege, der uns allen sehr fehlen wird
“, sagt WWF-Österreich-Geschäftsführerin Andrea Johanides
stellvertretend für alle WWF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in
Innsbruck und Wien. „In diesen schweren Stunden gilt unsere tiefe
Anteilnahme und unser Mitgefühl seiner Familie und seinen Freunden.
Wir trauern mit ihnen“, sagt Johanides. Toni Vorauer hinterlässt zwei
Kinder.
Bis zuletzt arbeitete Toni Vorauer als Betreuer für zahlreiche
Schutzgebiete in den Tiroler Inn-Auen und setzte sich als
Beauftragter des Landes für den Schutz der Fledermäuse ein. Als
Mitgründer des Tiroler WWF-Büros im Jahr 1989 engagierte sich der
Biologe in allen zentralen Naturschutz-Fragen der vergangenen
Jahrzehnte, darunter zum Beispiel die WWF-Kampagnen zum Schutz von
Lech und Inn, der Einsatz für die Bartgeier in Tirol oder die
Bewahrung der Alpen vor überbordender Verbauung. Ein besonderes
Anliegen war Toni Vorauer die Sicherung der Flora und Fauna an den
Tiroler Gewässern, indem er zum Beispiel hierzulande ausgestorbene
Pflanzenarten wie den Zwergrohrkolben wieder an den Inn
zurückgebracht hat.
Als begeisterter Fotograf war Toni Vorauer für den WWF auch in
der Ukraine, in Osteuropa, in Afrika und in der Amazonas-Region
unterwegs. Darüber hinaus war er Vorstandsmitglied im Naturpark
Tiroler Lech und hat den WWF viele Jahre im Naturschutzbeirat der
Landesregierung repräsentiert. Privat hat sich Toni Vorauer unter
anderem im Obst- und Gartenbauverein Ranggen engagiert.
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