Wien (OTS) – „Anstatt die massiven Probleme am österreichischen
Arbeitsmarkt – die
monatlichen Arbeitslosenzahlen sind nun seit April 2023 zum 30. Mal
in Folge gestiegen – endlich entschlossen anzupacken und konkrete
Maßnahmen zu setzen, ergeht sich die schwarz-rot-pinke Verliererampel
in Ausreden, Ankündigungen und Ablenkungsmanövern. In den 70er-Jahren
hätten beim damaligen SPÖ-Bundeskanzler Kreisky schon bei einer
Arbeitslosenquote von drei Prozent die Alarmglocken geläutet. Heute
von sieben Prozent, herrscht unter der zuständigen SPÖ-Arbeits- und
Sozialministerin Schumann offenbar nur Gleichgültigkeit und völliges
Desinteresse. Die Regierung lässt hunderttausende Menschen im Stich“,
sagte heute FPÖ-Sozialsprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch zu den
aktuellen Arbeitslosenzahlen. So waren im September 375.120 Personen
arbeitslos gemeldet oder befanden sich in Schulung, was einen Anstieg
um 20.455 Personen oder plus 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
bedeutet.
„Während sich die Lage am Arbeitsmarkt dramatisch zuspitzt, die
Insolvenzen stark steigen und immer mehr Betriebe schließen müssen –
so baut aktuell die Lenzing AG über 600 Arbeitsplätze ab, ebenso
macht der Nahversorger Unimarkt zu Jahresende seine 90 Filialen dicht
– verschärft die wachsende Zahl an Ausländern die Arbeitslosigkeit
zusätzlich. Auch Zahlen des Wifo belegen, dass die Arbeitslosigkeit
unter Frauen ab 60 Jahren seit Inkrafttreten der Pensionsanhebung
regelrecht explodiert ist. Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass
SPÖ-Ministerin Schumann längst jeden Willen aufgegeben hat, diesem
Problem der hohen Arbeitslosigkeit ernsthaft zu begegnen. Anders ist
diese Gleichgültigkeit sowie Untätigkeit nicht erklärbar“, betonte
Belakowitsch.
„Selbst in der österreichischen IT-Branche ist die
Arbeitslosenquote deutlich gestiegen: Lag sie im August 2019 noch bei
3,9 Prozent, so erreichte sie in diesem Jahr bereits 5,5 Prozent –
auch im September gab es bei IT-Dienstleistungen ein Plus von 3,5
Prozent. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Unternehmen immer
seltener klassische Programmierer beschäftigen, um einfache Skripte,
visuelle Elemente oder Prototypen über Monate hinweg entwickeln zu
lassen – Aufgaben, die heute mit ChatGPT in kürzester Zeit erledigt
werden können. Anstatt diesen Wandel aktiv zu begleiten, in
Ausbildung und Umschulungen zu investieren und die Chancen der
Künstlichen Intelligenz zu nutzen, verschläft die Regierung diese
technologische Entwicklung und gefährdet damit abermals tausende
Jobs“, kritisierte die FPÖ-Sozialsprecherin.
„Energiepreise, Bürokratie, Steuern, Abgaben, Massenzuwanderung
und der noch immer vorherrschende grüne Ökokommunismus strangulieren
die Wirtschaft. Während andere Länder längst auf Entlastung,
Standortstärkung und Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit setzen,
treibt die schwarz-rot-pinke Verliererampel Österreich Schritt für
Schritt in die Deindustrialisierung und Massenarbeitslosigkeit. Nur
eine freiheitliche Politik mit einem Volkskanzler Herbert Kickl kann
hier die dringend notwendige Trendwende bringen und wieder echte
Sicherheit für Arbeitsplätze schaffen“, betonte Belakowitsch.