JW-Eugster: „Schuldenlast nicht auf dem Rücken der Jungen abladen!“

Wien (OTS) – Die Statistik Austria legte heute, Dienstag, aktuelle
Daten zu
Staatsschulden, Defizit und Wirtschaftsleistung für das erste
Halbjahr 2025 vor. Demnach ist der öffentliche Schuldenstand bis Ende
Juni dieses Jahres weiter gestiegen – konkret auf 412,3 Mrd. Euro
bzw. 82,3 Prozent des BIP, verglichen mit 79,9 Prozent Ende 2024.
Bereits in den letzten Monaten warnte die Junge Wirtschaft vor den
langfristigen Folgen wachsender Staatsschulden, auch für die
kommenden Generationen. Die Politik müsse dringend gegensteuern, um
Spielräume für junge Menschen und Betriebe zu sichern.

„Wir Jungunternehmer:innen wollen in Chancen investieren, nicht
in den Schuldenberg der Vergangenheit. Es ist inakzeptabel, dass wir
einen Rucksack umgehängt bekommen, den wir kaum tragen können“,
betont Verena Eugster, neue Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft (
JW).

Solides Budget schafft Chancen für Investitionen und Leistung

Die Junge Wirtschaft verweist darauf, dass hohe Defizite und
steigende Staatsschulden den finanziellen Spielraum massiv
einschränken. Eine solide Budgetpolitik bildet die Grundlage für
steuerliche Entlastungen, gezielte Investitionen und eine stärkere
Anerkennung individueller Leistung. Stabile öffentliche Finanzen
seien nicht Selbstzweck, sondern die Basis für Standortpolitik: „Nur
wenn Österreich seine Finanzen in den Griff bekommt, können wir
wieder mehr unternehmerische Freiräume schaffen“, betont Lukas
Sprenger, Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft.

Generationengerechtigkeit ins Zentrum stellen statt neuer Abgaben

JW-Bundesvorsitzende Eugster mahnt mit Blick auf das
Pensionssystem klare Reformschritte ein: „Die Jungen brauchen
Sicherheit und Verlässlichkeit. Wir brauchen ein nachhaltiges System,
das langfristig hält. Heute mutige Reformen anzugehen, ist ein
Versprechen an die nächste Generation.“

Appell an die Politik: Zukunft sichern statt Schulden ausbauen

Die Junge Wirtschaft richtet einen klaren Appell an die
Bundesregierung: „Was wir jetzt brauchen, sind Zukunftschancen für
junge Menschen.“ Denn generationengerechte Budgetpolitik heißt:
weniger Defizit, weniger Schulden, mehr Chancen. „Österreich kann
Zukunft – wenn wir jetzt die richtigen Entscheidungen treffen“, so
Eugster abschließend. (PWK400/EB)