Bundesimmobiliengesellschaft veröffentlicht Halbjahresfinanzbericht 2025

Wien (OTS) – – BIG Konzern investierte im ersten Halbjahr 473,0 Mio.
Euro in
Neubau, Sanierung und Instandhaltung

– Mit Investitionen von rund 1 Mrd. Euro pro Jahr sichert der BIG
Konzern 9.300 Arbeitsplätze und erzeugt eine Wertschöpfung von 886
Mio. Euro in Österreich

– Die Umsatzerlöse stiegen auf 766,3 Mio. Euro

– EBIT und Gewinn brachen wegen gesetzlicher Aussetzung der
Wertsicherung bei Mieten ein

Der Halbjahresfinanzbericht 2025 der Bundesimmobiliengesellschaft
zeigt, dass das Unternehmen seinen Kurs als Konjunkturmotor für die
heimische Wirtschaft fortsetzen kann. Die Investitionen in Neubau,
Sanierung und Instandhaltung blieben stabil und stiegen im ersten
Halbjahr leicht auf 473,0 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2024: 466,9
Mio. Euro). Für das gesamte Jahr 2025 sind – wie schon im Vorjahr –
Investitionen von rund 1 Mrd. Euro geplant. Damit sichert der BIG
Konzern 9.300 Arbeitsplätze und erzeugt eine Wertschöpfung von 886
Mio. Euro in Österreich. Das geht aus einer aktuellen Studie des
Wirtschaftsforschungsinstituts Economica hervor.

Der Gesamtumsatz des BIG Konzerns stieg im ersten Halbjahr auf
insgesamt 766,3 Mio. Euro (Vergleichszeitraum 2024: 741,3 Mio. Euro),
das operative Ergebnis (EBITDA) auf 478,6 Mio. Euro (
Vergleichszeitraum 2024: 462,8 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote
bleibt mit 56,2 Prozent (2024: 56,4 Prozent) hoch.

Sichtbare Spuren hinterlässt schon jetzt die gesetzliche
Aussetzung der Wertsicherung bei Mietverträgen mit Bundesmietern (
Generalmietvertrag und Fruchtgenussrahmenvertrag) für das Jahr 2026,
die im Juni 2025 vom Nationalrat beschlossen und im BGBl. I Nr.
26/2025 veröffentlicht wurde.

Dieser Eingriff führt zu einem realen Mietentgang ab 2026. Dazu
wirken sich Unsicherheiten in Bezug auf künftig drohende hoheitliche
Eingriffe und die in Zukunft reduzierten Mieterträge auf das
Bewertungsergebnis aus. Ergebnis wird ein negativer Bewertungseffekt
von über 1 Mrd. Euro sein, der sich schon im ersten Halbjahr 2025
zeigt. Durch gleichzeitige positive Bewertungseffekte sowie die sich
ankündigende Erholung des Immobilienmarkts und den grundsätzlich
konservativen und verantwortungsvollen Bewertungsansatz der BIG kann
dieser teilweise kompensiert werden.

Das EBIT betrug im ersten Halbjahr 163,2 Mio. Euro und lag damit
deutlich unter dem Ergebnis des Vergleichszeitraums im Vorjahr (719,2
Mio. Euro). Der Gewinn der Periode lag mit 85,4 Mio. Euro ebenfalls
deutlich unter dem Referenzwert des Vorjahres (Vergleichszeitraum
2024: 513,4 Mio. Euro). Beides ist ebenfalls auf die oben angeführten
Eingriffe zurückzuführen.

Zum Stichtag 30. Juni 2025 lag der Fair Value bei 18,15 Mrd.
Euro; das Portfolio des Konzerns umfasste 2.028 Liegenschaften.

Halbjahresfinanzbericht 2025
https://www.big.at/investor-relations/finanzberichte
(Konzern Halbjahresfinanzberichte)