„Wichtig ist, dass die ältere Generation der jüngeren zuhört“

Wien/St. Lambrecht (OTS) – Unter neuer Präsidentschaft will die
diesjährige Tagung der
„Gesellschaft für Zukunftssicherung und Altersvorsorge –
Denkwerkstatt St. Lambrecht“ sich interdisziplinärer und vor allem
noch generationenübergreifender dem Themenkreis rund um Sicherheit im
Alter und dem Beitrag der Finanzwirtschaft widmen.

„Ich wünsche mir, dass jede Österreicherin und jeder Österreicher
im Alter finanziell abgesichert ist,“ so Mag. Günther Schiendl, neuer
Präsident der „Gesellschaft für Zukunftssicherung und
Altersvorsorge“. Er hat das Amt vom Initiator und langjährigen
Vorsitzenden Prof. Dr. Johannes M. Martinek übernommen.

Zwtl.: Präsentation der „Generation Z“

In der Denkwerkstatt St. Lambrecht, die seit 2008 besteht und
alljährlich im gleichnamigen Benediktinerstift in der Steiermark
abgehalten wird, wolle man „die Idee des offenen Diskurses fortführen
und dabei die Teilnehmerrunde verjüngen und internationalisieren,“ so
Schiendl.

Erstmals wird es in diesem Jahr daher eine Präsentation der
„Generation Z“ geben, jenen zukünftigen Pensionistinnen und
Pensionisten, für die das System bereits heute flexibel aufgestellt
werden muss. „Ich bin gespannt darauf direkt von jungen Menschen zu
hören, was diese vom Pensionssystem und der Finanzwirtschaft
erwarten,“ sagt Schiendl. „Wichtig ist, dass die ältere Generation
der jüngeren zuhört.“

Zwtl.: Blick über den Tellerrand

Stärker in die Diskussion eingebunden werden sollen zukünftig
auch internationale Lösungsansätze. So wird etwa eine aktuelle Studie
zu Pensionssystemen in Europa präsentiert werden. „Wir wollen
konkrete Beiträge eines Finanzsektors diskutieren, der auch ein
bisschen über sich selbst hinausdenkt,“ so Schiendl.

Auch in den anderen Diskussionsformaten, die die „Gesellschaft
für Zukunftssicherung und Altersvorsorge“ über das Jahr verteilt
anbietet, soll zukünftig ein etwas breiterer Blick über den
Tellerrand geboten werden: Von Pflege über die Rolle von Technologie,
aus der Sicht von Finanzexperten und Wissenschaftlern.

„Wir wollen die Themen der Zukunft neu denken,“ fasst Günther
Schiendl die Idee hinter der Denkwerkstatt, dem eintägigen Denkforum
in Wien und den virtuellen Denkräumen zusammen. „St. Lambrecht ist
offen für alle Denker und Diskutantinnen, für weltoffene Menschen,
die gemeinsam nach neuen Lösungen suchen wollen – und das in einem
ganz besonderen Rahmen.“

Die Denkwerkstatt St. Lambrecht findet von Mittwoch, 1. Oktober
bis Freitag, 3. Oktober 2025 im Benediktinerstift St. Lambrecht
statt.

Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung sowie zu den anderen
Diskussionsformaten unter https://denkwerkstatt-
stlambrecht.org/de/aktuelles/