WIEN (OTS) – Die SOS Balkanroute hat im Rahmen der WIENWOCHE und der
aktuellen
Ausstellung „Challenging Borders“ in der Kunsttankstelle Ottakring
die Säulen der Erinnerung am Yppenplatz gestaltet. Gezeigt werden
Fotos von Gräbern verstorbener Geflüchteter entlang der Balkanroute –
ein starkes Zeichen gegen das Vergessen der Toten vor unserer
Haustüre.
Zwtl.: “Niemals vergessen”
„Wir dürfen niemals vergessen und müssen täglich daran arbeiten,
eine Erinnerungskultur für alle zukünftigen Generationen zu
schaffen“, betont Steffi Lamp, Bezirksvorsteherin von Ottakring, im
begleitenden Video .
Auch Monika Salzer, Gründerin der Omas gegen Rechts,
unterstreicht die Bedeutung: „Erinnern ist Widerstand. Wir dürfen
nicht wegschauen, sondern müssen gemeinsam Haltung zeigen.“
Zwtl.: Über 80 Gräber neugestaltet
Die Säulen der Erinnerung am Yppenplatz sind bis Ende Oktober zu
sehen – im Zeichen der Friedhöfe in Bosnien, wo die SOS Balkanroute
mehr als 80 verfallene Gräber neugestaltet hat.
Die Ausstellung „Challenging Borders“ in der Kunsttankstelle
Ottakring (Grundsteingasse 45) läuft noch bis 21. September, täglich
von 13 bis 20 Uhr.
Zwtl.: Großes Interesse in Wien
Schon die Eröffnung am 14. September sowie der Talk mit
bosnischen Helfer:innen am 17. September waren bis auf den letzten
Platz gefüllt – ein deutliches Zeichen für das große öffentliche
Interesse.
Nächster Termin: Am Freitag, 18. September, findet um 18 Uhr eine
Kundgebung am Yppenplatz statt. Dabei werden Texte von Geflüchteten
gelesen.