Wien (OTS) – Während das globale Transaktionsvolumen kräftig zulegte,
verzeichnete
auch der österreichische Markt punktuell einen Aufschwung, wenn auch
bei insgesamt verhaltener Marktaktivität.
In Österreich wurden im ersten Halbjahr insgesamt 118
Transaktionen mit österreichischer Beteiligung registriert, was einem
leichten Rückgang um 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht
(124 Deals). Das Bild ist dennoch differenziert: Der Rückgang bei der
Anzahl wurde durch ein großes Plus beim Volumen auf 17,3 Milliarden
Euro überkompensiert – mehr als eine Versiebenfachung gegenüber dem
Vorjahreswert von 2,7 Milliarden Euro. Dieser sprunghafte Anstieg
geht maßgeblich auf zwei noch ausstehende Großtransaktionen zurück:
die geplante Übernahme von Santander Polen durch die Erste Group im
Umfang von sieben Milliarden Euro sowie die Einbringung von Borealis,
Borouge und Nova Chemicals durch OMV und ADNOC in ein neues Joint
Venture im Wert von 8,9 Milliarden Euro.
„Wir sehen eine gewisse Stabilisierung des Marktes – wenn auch
auf niedrigerem Niveau“, sagt Eva-Maria Berchtold, Partnerin und
Leiterin Strategy and Transactions bei EY Österreich. „Das starke
Volumenwachstum zeigt, dass Investor:innen gezielt auf einzelne,
strategisch relevante Transaktionen setzen – insbesondere bei
internationalen Großprojekten.“
Die vollständigen Studienergebnisse stehen hier zum Download bereit.