St. Pölten (OTS) – Die Arbeiten zur Schaffung der Barrierefreiheit im
Landtagssaal
laufen auf Hochtouren. Immerhin soll der Saal in etwas mehr als einem
Jahr wieder als Sitzungsort der Landtagsabgeordneten dienen. Bei den
Arbeiten achten Landtagspräsident Karl Wilfing und der Nutzerbeirat
darauf, dass diese sparsam und nachhaltig durchgeführt werden. Ein
Beispiel dafür sind die Abgeordnetensessel im neuen Saal: Statt neue
anzuschaffen werden die rund 30 Jahre alten Möbelstücke umfassend
generalüberholt.
Dem bisherigen grünen Leder der Sessel waren die drei Jahrzehnte
der Nutzung bereits deutlich anzusehen. Daher werden die Sessel neu
bezogen. Dass das Altleder jedoch nicht entsorgt, sondern sinnvoll
weiterverwendet wird, geht auf die Initiative von Lisa Minihold-Pipp,
Mitarbeiterin des Gebäude- und Liegenschaftsmanagements im Amt der NÖ
Landesregierung, zurück.
„Das rund 30 Jahre alte Leder befindet sich nach wie vor in einem
guten Zustand und soll daher nachhaltig weiterverwendet werden. So
werden die ehemaligen Sitzflächen und Rücklehnen zu unterschiedlichen
Taschenvarianten wie Stiftetaschen oder Laptoptaschen verarbeitet.
Damit setzen wir ein weiteres Zeichen dafür, dass wir unser
Versprechen eines nachhaltigen Umbaus des Landtagssaals einhalten.
Gleichzeitig entstehen aus einem Material, das fast drei Jahrzehnte
Landesgeschichte begleitet hat, einzigartige Artikel“, informiert
Landtagspräsident Wilfing.
„Mit der GW St. Pölten haben wir einen starken regionalen Partner
gefunden, mit dem wir gemeinsam Ideen für die Weiterverwendung
entwickelt haben. Umso schöner ist es zu sehen, mit wie viel
Kompetenz diese nun umgesetzt werden. Es ist schön zu sehen, dass die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits mit viel Elan an den ersten
Taschen arbeiten“, freut sich Initiatorin Minihold-Pipp über die
ersten upgecycelten Lederprodukte.
Weitere Informationen: Christoph Fuchs, Pressesprecher Landtag
von Niederösterreich, Tel: +43 2742-9005-12322, E-Mail: c.fuchs@
noel.gv.at