Dauerhafte Haarentfernung mit Laser, IPL oder Blitzlicht
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Der Trend zur Intimrasur ist ungebrochen

Eine neue Studie der Universität Leipzig (Borkenhagen, Ada; Brähler, Elmar (Hrsg.): psychosozial 112 – “Intimmodifikationen”) belegt, dass immer mehr Menschen „unten ohne“ chic finden. Vor allem junge Menschen legen auf die Intimrasur Wert. Rund 2.500 Männer und Frauen wurden für die repräsentative Umfrage interviewt. Das Ergebnis: Im Alter zwischen 18 und 25 Jahren rasieren sich fast 70 Prozent den Intimbereich – Männer und Frauen gleichermaßen.

Intimrasur der Schamhaare bei einer Frau in Dessous - Flickr.com brittsuza

Intimrasur der Schamhaare bei einer Frau in Dessous - Flickr.com brittsuza

Studienleiter Prof. Dr. Elmar Brähler, Leiter der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie und Prodekan der Medizinischen Fakultät Leipzig, erläuterte die Ergebnisse der Studie in einem Interview mit dem unabhängigen Verbraucherinformationsportal YaaCool. Demnach bestätigte er, dass bereits in einer früheren Studie ermittelt wurde, dass für 88 Prozent des weiblichen Geschlechts und für 67 Prozent der Männer die Haarentfernung an mehreren Körperteilen zum wichtigen Alltagsritual gehört – dazu zählt auch die Entfernung der Haare im Intimbereich. Damals wurden nur rund 200 Frauen und Männer befragt. Die Ergebnisse der neuen Studie zeigen jedoch, dass sich dieser Trend fortsetzt: Gut 70 Prozent der Frauen und Männer zwischen 18 und 25 stehen auf die Intimrasur und im Durchschnitt aller befragten Altersgruppen sind es immerhin über 50 Prozent, die „unten ohne“ sind. Weiterhin kam heraus, dass die intime Haarentfernung keinesfalls von Unsicherheit und wenig Selbstbewusstsein zeugt – im Gegenteil: Vor allem die jungen Männer beschrieben sich selbst als sehr optimistisch und selbstsicher.

Körperenthaarung – ein Trend der Neuzeit?

Haarentfernung war bereits vor vielen Jahrtausenden angesagt. Zu dieser Zeit rasierte man sich mit geschliffenen Steinen oder man nahm die scharfen Kanten der Muschel, um die Körperhaare zu entfernen. Die alten Ägypter haben übrigens einen Vorreiter unserer heutigen Epiliergeräte entwickelt: Sie zwirbelten Schnüre über die Körperoberfläche, so dass sich die Haare darin verfingen und ausgerissen wurden. Schon damals gab es unterschiedlichste Gründe, warum die Haarentfernung betrieben wurde: Religiöse Bräuche, ästhetische Vorstellungen oder auch der Schutz vor Parasiten veranlasste die Menschen damals dazu, ihre Haare zu entfernen. Auch wenn die hygienischen Umstände in unserem Jahrtausend nicht vergleichbar mit denen unserer Ur-Ahnen sind, geben jedoch die meisten diesen Punkt als Grund für eine blanke Scham an – das belegt ebenfalls die Leipziger Studie. Aber auch ein besseres Empfinden beim Sex spielt für einige Männer und Frauen eine Rolle bei der Haarentfernung: Ein Viertel der befragen Männer finden diesen ohne Haare besser und immerhin auch fast 15 Prozent der Frauen.

Fördert die Intimrasur auch Operationen im Intimbereich?

Auf die Frage, ob der ungebrochene Trend zu „unten ohne“ auch die Anzahl der Intim-Operationen in die Höhe schnellen lassen würde, sagte Brähler: „Mit der neuen Einsicht in den Intimbereich bilden sich auch neue Schönheitsnormen heraus. Deshalb wäre es nicht verwunderlich, dass sich deshalb mehr Frauen für chirurgische Korrekturen im Intimbereich interessieren. Schauen wir uns Zahlen an: In Großbritannien hat sich die Zahl der operativen Verkleinerungen der Schamlippen in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt. Die meisten Eingriffe erfolgten aus ästhetischen Gründen.“ Die Ergebnisse der neuesten Studie untermauern diese Einschätzung. „Generell haben wir in unserer Untersuchung unter Menschen, die sich die Körperhaare entfernen, eine liberalere Einstellung und größere Bereitschaft zu Schönheits-Operationen festgestellt. Rund ein Fünftel der Menschen, die enthaaren, haben schon mal über eine Schönheits-OP nachgedacht. Einer anderen Studie zufolge würde knapp ein Viertel der jungen Mädchen zwischen 11 und 17 Jahren eine Schönheits-Operation als Geschenk annehmen. Das betrifft natürlich auch den Intimbereich. Junge Frauen geraten auch durch die mediale Darstellung zunehmend unter Druck, einem Intimideal zu entsprechen,“ so Prof. Dr. weiter in dem Gespräch mit dem Verbraucher-Informations-Portal für Schönheit, Kosmetik und Wellness.

August 24, 2009   2 Kommentare

Schluss mit kleinen roten Pünktchen nach der Rasur – der Philips HS 8060

Für streichelzarte Männerhaut – der Philips HS 8060/24 NIVEA FOR MEN

Schluss mit kleinen roten Pünktchen nach der Rasur – das verspricht zumindest der Elektrorasierer HS 8060/24 NIVEA FOR MEN von Philips. Durch sogenannte Gleitringe streicht der optisch ansprechende Herrenrasierer in Silber und Blau laut Hersteller besonders sanft über das Gesicht. Individuell passt sich das Gerät der Hautkontur eines jeden Mannes an.

Philips HS 8060 Elektrorasierer

Nicht nur das: Der Rasierer hinterlässt dank des integrierten Rasierlotion-Spenders ein angenehmes Frischegefühl auf den rasierten Gesichtspartien zurück. Mit Vitamin E, Provitamin B5 und Kamille bekommt auch empfindliche Männerhaut eine schonende und feuchtigkeitsspendende Zufuhr für einen gesunden Teint. Die NIVEA FOR MEN Emulsion ist in der Nachfüllkartusche im Handel erhältlich. Mit Folgekosten muss demzufolge gerechnet werden. Beim Kauf des Geräts sind allerdings die ersten 75 ml Rasierlotion bereits dabei. Ein elektronischer Schalter hilft bei der Dosierung – selbst wenn nur eine kleine Menge an Lotion verbraucht wurde, wird selbige wieder komplett aufgefüllt.

Als weiteres Plus des Elektrorasierers gilt, dass er bedenkenlos unter der Dusche verwendbar ist. Auf der angefeuchteten Haut kann noch leichter ein glattes Rasurergebnis erzielt werden. Als praktisch gilt die Doppelfunktion von Auflade- und Nachfüllstation: Zum einen wird das Gerät automatisch mit NIVEA FOR MEN Rasieremulsion aufgefüllt, zum anderen wird der Akku einfach neu aufgeladen. Einziger Kritikpunkt von Benutzern: Die Station ist relativ sperrig, von daher sollte man beim Kauf überlegen, ob im Badezimmer noch ein Plätzchen dafür frei ist. Bei eineinhalb Stunden Ladezeit gewährt der Hersteller jedoch 40 Minuten lang optimale Rasierleistung.

Aber nicht nur für zu Hause, sondern auch unterwegs ist der Philips HS 8060/24 durch eine Reisesicherung ein komfortabler Begleiter. Handlich und stilvoll zugleich ist die optisch auf das Gerät abgestimmte Reisetasche in Silber-Grau.

Die Reinigung des Rasierers erfolgt am besten bei eingeschaltetem Gerät unter fließendem Wasser. Für besonders Penible liegt dem Rasierer eine Bürste bei, mit der die abdrehbaren Scherköpfe einzeln gereinigt werden können.

Kunden, die das Gerät bereits getestet haben, heben besonders den hautpflegenden Aspekt des Rasierers positiv hervor. Hautirritationen gehören laut eines Benutzers der Vergangenheit an. Selbst, wenn es einmal schnell gehen muss, bleiben keine unschönen Pickelchen oder gar blutende, entzündete Wunden auf der Haut zurück.

Hingegen wird eine möglichst regelmäßige Anwendung des Rasierers empfohlen, zumal der Philips HS 8060/24 nicht für das Kürzen von längeren Barthaaren geeignet sei. Vor allem die Kinn- und Halspartie kann, gerade bei längerer Rasurpause Stoppeln hinterlassen. Wer dies beachtet, sollte aber ein glattes und gründliches Rasurergebnis erzielen. Aber keine Sorge: Ein Drei-Tage-Bart wird der Leistungsfähigkeit des HS 8060/24 noch keinen Abbruch tun.

Für die reine Trockenrasur ist das Gerät im Übrigen weniger geeignet; nicht zuletzt weil es keinen Auffangbehälter für Bartstoppeln aufweist und ohne den Mix aus Rasieremulsion und Wasser ein deutlich schlechteres Rasurergebnis erzielt.

Positiv fällt dessen ungeachtet auf, dass der schwenkbare Rasierkopf selbst widerborstige Härchen sauber abschneidet, ohne das Hautbild negativ zu beeinträchtigen. Ein Tester wagt sogar den verlockend klingenden Vergleich des Rasiervorgangs mit einer wohltuenden Gesichtsmassage.

Fazit: Ein hautfreundliches Elektrogerät mit Wellness-Faktor, das besonders für Freunde der häufigen Nassrasur geeignet ist.

Juli 18, 2009   Keine Kommentare

Anleitung zur Beseitigung von Körperbehaarung

Übermäßige Körperbehaarung kann für Mann oder Frau gleichermaßen peinlich und störend sein und das Selbstbewusstsein negativ beeinflussen.

Ungewollte Körperbehaarung sollte dem Glück der Menschen nicht im Wege stehen.
Man kann ungewollte Körperbehaarung auf verschiedene Weise, einschließlich Rasur, Wachsen, Depilatoren, Elektrolyse und Laser, entfernen.
Diese kurze Anleitung listet einige Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Methoden der Haarentfernung auf und kann Ihnen eine Hilfestellung sein, sich für die richtige zu entscheiden. Dabei sollten Sie berücksichtigen, dass Körperhaar-Entfernung kein einmaliger Vorgang, sondern ein sich stets wiederholender Prozess ist.

Die Rasur

Die Rasur ist die gängigste aller Methoden, Körperbehaarung zu entfernen. Rasieren schneidet die Haare nur an der Hautoberfläche ab und hat keinerlei Effekt auf die Haarwurzeln.
Damit der Rasierer Sie nicht verletzt, sollten Sie sicherheitshalber Feuchtigkeitscreme anwenden. Viele Männer und Frauen sind der Ansicht, sich täglich rasieren zu müssen, um stets gepflegt zu wirken. Sollten Sie an einer länger anhaltenden Haarentfernung interessiert sein, ist diese Methode allerdings für Sie nicht geeignet.

Das Wachsen

Das Wachsen ist eine erprobte und richtige Methode, um große Haarmengen auf einmal zu entfernen. Wachs kann heiß oder kalt angewendet werden. Das Haar klebt am Wachs fest und wird mit Abziehen des Wachses herausgerissen. Es ist eine schnelle Methode und sie kann zuhause oder in einem Beauty Salon angewendet werden. Aber sie kann auch Schmutz verursachen, es ist schwierig, gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen und man muss vorsichtig vor Infektionen – als mögliche Ursache von Hautverbrennungen – sein. Zusätzlich kann Wachsen in einem Salon teuer sein.
Typischerweise kann Wachsen an den meisten Körperpartien vorgenommen werden. Ausnahmen: die männlichen Genitalien, innerhalb der Ohren und Nase und die Augenwimpern. Das Haar wächst normalerweise innerhalb von drei bis acht Wochen nach. Es kann sein, dass es feiner oder überhaupt nicht mehr erscheint.

Depilatoren

Depilatoren sind Cremes oder Flüssigkeiten, die nach Anwendung auf der Hautfläche die Haare auflösen, sodass sie abgewischt oder abgewaschen werden können. Depilatoren wirken schnell – am besten an den Beinen, unter den Achseln und im Bikini Bereich – sind leicht erhältlich und erschwinglich. Aber ihre Wirkung hält nur einige Wochen, sie verursachen Schmutz und riechen oftmals übel. Einige Leute reagieren allergisch auf sie. Für Menschen mit starkem Haarwuchs mögen Depilatoren nicht besonders effektiv sein.

Elektrolyse

Wenn Sie nach einer dauerhaften Lösung für die Haarentfernung suchen und es sich nur um eine kleine zu entfernende Haarfläche handelt, kann Elektrolyse die Lösung für Sie sein. Denken Sie jedoch daran, dass Elektrolyse schmerzhaft ist (zur Schmerzminderung kann lokale Betäubung angewandt werden).
Diese Methode erfordert einige Behandlungen, bei denen ein Fachmann eine Nadel in den Haarfollikel einführt und mit impulsartigen Stromstössen die Haarwurzel abtötet.
Die Elektrolyse ist die teuerste Methode und ist am zeitaufwendigsten. Trotzdem mag es für Leute mit bestimmten Haut- und Haartypen, für die eine Haarentfernung mittels Laser nicht in Frage kommt, die Lösung sein. Die Kosten für ein Stunde Elektrolyse belaufen sich auf mehr als 100€.

Laser Haarentfernung

Haarentfernung durch Laser ist die modernste Hightech Methode, um ungewollten Haarwuchs längerfristig oder gar für immer zu entfernen.
Es ist die einzig erprobte Methode, um große Körperpartien, einschließlich Rücken, Brust, Beine und Gesicht, von Haaren zu befreien. Laser Haarentfernung ist effektiv, gründlich und kostengünstig.
Aber Lasern kann, abhängig von Ihrem Teint, nicht das richtige für Sie sein, denn es funktioniert gut bei Menschen mit heller Haut und dunkel braunem oder schwarzem Haar. Pro Sitzung fordern erfahrene Laser Kliniken zwischen 150€ und 400€. Grosse Flächen, wie Rücken oder Beine, können erheblich teurer und kleinere Flächen, wie z.B. Gesicht, günstiger sein. Ihre besonderen Anforderungen bestimmen den genauen Preis.

Ich hoffe diese kurze Übersicht über Methoden der Haarentfernung hat Ihnen hilfreiche Informationen geboten!

Juni 12, 2009   2 Kommentare

Nasenhaare und Ohrhaare entfernen

Nasenhaar und Ohrhaare – ein lästiges Übel für viele Männer

Mit steigendem Alter haben die meisten Männer ein Problem mehr am Hals: Haare dort wo sie vorher nicht waren.

Nasenhaare, Ohrenhaare - weg damit

Nasenhaare, Ohrenhaare - weg damit. Foto von davidpbrown, flickr.com

Ich möchte gleich vorweg erwähnen: Laser ist hier meines Wissens keine Option, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Am besten funktioniert die Entfernung von Nasenhaaren und Ohrhaaren mittels eines Trimmers den man schon für ein paar Euro bei Amazon bekommt: Nasenhaare und Ohrhaare entfernen – Trimmer bei Amazon.

Mit diesen günstigen Geräten werden die Haare einfach und schmerzfrei auf ca. 1-2 mm gekürzt und sind somit in den meisten Fällen nicht mehr sichtbar. Es empfiehlt sich diese Nasenhaare und Ohrenhaare bei jeder Rasur zu überprüfen und bei Bedarf zu kürzen.

Juni 2, 2009   Keine Kommentare

Laserhaarentfernung im Intimbereich – ein Trend?

Der menschliche Körper ist von Natur aus in den Intimzonen behaart, je nach Typ ist die Behaarung stärker oder schwächer ausgeprägt. Viele Menschen leiden nicht nur unter einer zu starken Behaarung, sondern auch unter übermäßigem Schwitzen, da dies durch die starke Behaarung verstärkt wird.

Sowohl privat als auch beruflich kann sich dieser Umstand negativ auswirken und nicht immer hilft es, sich mehrmals täglich mit Deo einzusprühen und sich regelmäßig im Intimbereich zu rasieren. Hinzu kommt, dass viele Menschen eine sehr empfindliche Haut besitzen und von der Haarentfernung mittels Rasierer starke Hautreizungen entwickeln.

Dauerhafte Haarentfernung im Intimbereich

Seit einiger Zeit bieten Dermatologen und Schönheitsinstitute die Möglichkeit an, sich mittels einer Laserbehandlung die Haare dauerhaft im Intimbereich entfernen zu lassen. Dies ist vor allem für jene Menschen äußerst reizvoll, welche über den genannten starken Haarwuchs oder über sehr empfindliche Haut verfügen. Bei der dauerhaften Laserhaarentfernung wird mittels Laser die einzelne Haarwurzel zerstört, sodass an dieser Hautstelle kein neues Haar entstehen kann. Jedes einzelne Haar muss daher mit dem Laser bestrahlt werden, um eine dauerhafte Haarentfernung im gesamten Intimbereich zu ermöglichen.

Lange vorbei sind die Zeiten, in denen es noch üblich war, die Haare im Intimbereich frei wuchern zu lassen. Heutzutage erntet man eher schiefe Blicke, wenn man im Saunabereich stark behaarte Intimzonen offenbart.

Ein haarfreier Intimbereich liegt im Trend

Nicht nur Frauen nutzen den Trend der Laserhaarentfernung im Intimbereich, auch Männer sind durchwegs offen für die Errungenschaften der Lasertechnologie. Allerdings geht der Trend bei Männern eher in die Richtung, dass sich diese die starke Behaarung in den Achselhöhlen mittels Laser entfernen lassen oder ihren stark behaarten Rücken mit Laser behandeln lassen.

Die komplette Enthaarung des Intimbereichs mittels Laser ist derzeit eher in der Frauenwelt ein starker Trend.
Bei der Laserhaarentfernung der Bikinizone muss man in Österreich mit rund 100-180€ pro Sitzung rechnen, die Enthaarung des kompletten Genitalbereichs kostet ca. 180 bis 200€ pro Sitzung.

Falls Sie empfehlenswerte Anbieter dauerhafter Haarentfernung in Österreich oder Deutschland suchen folgen Sie bitte dem folgenden Links:

Komplett rasierter Intimbereich einer Frau

Komplett enthaarter Intimbereich einer Frau

Der geschichtliche Hintergrund der menschlichen Behaarung liegt in der Evolutionsgeschichte. War der Mensch im Sinne einer Schutzfunktion zu Beginn der Menschheitsgeschichte am gesamten Körper behaart, so hat sich die Körperbehaarung im Laufe der Geschichte zurückgebildet. Nur am Kopf bzw. an jenen Stellen des menschlichen Körpers, an denen die Talgproduktion relativ stark ist, hat sich der Haarwuchs nach wie vor gehalten. Da der Mensch jedoch heutzutage diese Art der Schutzfunktion aufgrund der Kleidung und anderer Entwicklungen nicht mehr benötigt, ist auch die Notwendigkeit der Behaarung in den Achselhöhlen, an den Beinen und im Intimbereich nicht mehr gegeben.

Durch die Weiterentwicklung der Lasertechnologie ist es möglich geworden, die regelmäßige und äußerst lästige Körperenthaarung dauerhaft zu umgehen, indem mit einer oder weniger Sitzungen eine vollständige Haarentfernung des Intimbereichs oder anderer behaarter Körperzonen erreicht werden kann.

Daher kann davon ausgegangen werden, dass die Haarentfernung mittels Lasertechnologie ihren Trend weiter fortsetzen wird, da es heutzutage als hygienisch gilt, die Haare am Körper völlig zu entfernen oder zumindest zurecht zu schneiden.

Ein willkürliches Wachstum der Körperhaare wird in der heutigen Zeit mit mangelnder Körperpflege gleich gesetzt und dies gilt nicht nur für Frauen, sondern auch Männer passen sich diesem Trend ebenfalls immer mehr an.

Wenn auch Sie diesem Trend folgen möchten und Ihre wertvolle Zeit nicht länger damit verbringen möchten, sich regelmäßig die Haare im Intimbereich und an den anderen Körperstellen zu entfernen, sollten Sie sich ebenfalls genauer über die Chancen und Kosten einer dauerhaften Haarentfernung in Ihrer Nähe erkundigen.

Mai 16, 2009   Keine Kommentare

Nassrasur oder Elektrorasierer – der Vergleich

Ob Mann oder Frau – wir rasieren uns eigentlich fast täglich. Ob im Gesichtsbereich, unter oder an den Armen, den Beinen oder den Achseln: ein Rasier hat täglich einen gründlichen Job zu erledigen. Doch welcher Rasierer leistet nun die bessere Arbeit: der Nassrasierer oder der Elektrorasierer?
Im Laufe der Jahre ändern wir ebenso wie unsere Kleidung auch die Wahl des Rasierers. Eine praktische und zeitsparende Variante bietet jedenfalls der Elektrorasierer. Hier kann ohne Schaum und andere lästige Vorarbeit rasiert werden. Die Prozedur geht schnell vonstatten, nach der Rasur kurz den Elektrorasierer „enthaaren“, noch schnell ein wenig Aftershave auflegen – fertig.
Die ersten Trockenrasierer mit rotierenden Klingen wurden mit einem mechanischen Aufziehmotor betrieben. Die Firma Remington brachten gegen 1931 den ersten Elektrorasierer auf den Markt, welcher dann auch in den fünfziger Jahren in Deutschland verkauft wurde.

Heutzutage gibt es verschiedene Modelle in unterschiedlichsten Designs. Die Vorteile bei dem Trockenrasierer liegen klar auf der Hand: eine rasante Zeitersparnis, welche selbst unter Zeitdruck eine optimale Rasur ermöglichen, machen den Trockenrasierer zu einem Favoriten. Durch eine ultradünne Scherfolie werden morgendliche Blutbäder vermieden und je nach Bauart des Rasierers wird die Rasur durch hin – und herbewegende Messerblöcke verfeinernd sowie optimiert. Auch bei Akne, Ekzeme oder Muttermalen eignet sich eine Trockenrasur besser als eine Nassrasur. Durch die sichere Rasur werden hier Risse der Haut vermieden, dennoch sollte peinlichst auf die Reinigung der Scherblätter geachtet werden.

Doch auch wenn diese dünnen Scherfolien durch ihren akkuraten Rasierauftritt glänzen, so liegt der Nachteil des Auswechselns der Klinge klar auf der Hand – die Messerblöcke müssen bei vielen Modelle erst bestellt werden und sind nur mit Fingerspitzengefühl und nach genauester Anleitung zu wechseln, während bei Nassrasierern das Austauschen der Klingen innerhalb weniger Sekunden erfolgt und die Klingen in jedem Drogeriemarkt zu erhalten sind. Bei einer Nassrasur liegen die Klingen des Rasierers zudem direkt auf der Haut auf, so dass nach einem Tag die Rasur bei Frau und Mann noch frisch rasiert wirkt. Bei einer Trockenrasur und je nach Haarwuchs kann es durchaus sein, dass bereits nach einem halben Tag winzige Härchen wieder sprießen.

Etwas aufwendiger ist die Rasur mit dem Nassrasierer: Haut einweichen, einschäumen, mit dem Strich rasieren, gegen den Strich rasieren, gelegentlich eine neue Klinge einsetzen, Nassrasierer säubern, enthaarte Körperstelle eincremen und irgendwann ist auch diese Rasurprozedur beendet.
Die alten Ägypter verwendeten bereits im 4. Jahrhundert ein Rasiermesser aus Kupfer oder Bronze. Im 17. Jahrhundert wurde dann in Sheffield das Klapp-Rasiermesser mit einer Edelstahlklinge ins Leben gerufen. Die Rasuren erfolgten jedoch nicht im heimischen Badezimmer, sondern wurden von einem Barbier übernommen, der diese heikle Prozedur übernahm. Anfang des 20. Jahrhundert zog dann der Heimrasierer in die Haushalte ein, welche mit Gillette-Rasierklingen besetzt waren und keine besonderen Kenntnisse vom Rasierenden verlangten. Seit dieser Zeit hat sich die Anzahl sowie Beschaffenheit der Klingen in allen möglichen Variationen verändert, doch die grundlegende Art der Nassrasur blieb gleich.

Zunächst wird das Hautareal gründlich gewaschen, Beinregionen werden meist unter der Dusche oder in der Badewanne in warmem Wasser eingeweicht. Nach diesem Vorgang kommt der Rasierschaum oder das Rasiergel zum Einsatz, bevor die eigentliche Rasierprozedur durch den Rasierer begonnen werden kann. Auch heute noch sind im Handel Rasiermesser oder Rasierhobel mit verschiedenen Rasierklingen erhältlich. Doch die Wahl der neuesten und innovativen Rasierapparate spricht für sich: ob Doppelklingen, Fünffachklingen, hinter Gittern oder ohne Gitter, mit Aloe Vera – Schutz oder Schäumungszusatz – die Vielfalt ist enorm.

Nach der Rasur wird das enthaarte Körperteil nochmals mit klarem Wasser gesäubert und eingecremt. Ist nun doch ein Malheur passiert und eine oder mehrere Stellen bluten, so kann dies mit Alaunstein abgetupft, oder mit kleinen Stückchen Toilettenpapier oder Papiertüchern abgeklebt werden, bis die Blutung gestoppt ist. Ein mildes Aftershave oder ein Balsam sorgen nach der Rasur für ein angenehmes Rasurergebnis und helfen der Haut gleichzeitig zur Regeneration oder Erholung.

Ob Trocken- oder Nassrasierer – für glatte Haut sind beide Varianten bestens geeignet. Welche Methode von Mann oder Frau bevorzugt wird, hängt von der Haut, dem Typ und sicherlich auch den Vorlieben hab.

Februar 11, 2009   Keine Kommentare

Intimrasur bei Frauen – die Umfrage

Bei Frauen scheint es heutzutage selbstverständlich zu sein, sich der Schamhaare zu entledigen, egal ob mit Naßrasierer, Elektrorasierer oder Laser-Haarentfernung, die Intimrasur ist schwer “in”.

Laserenthaarung.at hat sich selbstverständlich auf die Schamhaarentfernung mittels Laser verschrieben und diese Methode wird hier bei Laserenthaarung.at auch in vielen Artikeln (bitte Suchfunktion verwenden) beschrieben.

In diesem Artikel geht es um die große Laserenthaarung.at-Umfrage zum Thema Intimrasur bei Frauen. Dieselbe Umfrage gibt es auch für Männer – bitte mit der Kommentarfunktion unter diesem Artikel einfach und anonym posten wie es mit der Pflege “untenrum” aussieht: Natur pur, gekürzt, glattrasiert,…

Übrigens: nach den ersten 100 Antworten wird es hier bei Laserenthaarung.at einen Artikel mit einer Zusammenfassung dieser Umfrage geben.

Februar 7, 2009   6 Kommentare

Intimrasur bei Männern – die Umfrage

Bei Frauen scheint es heutzutage selbstverständlich zu sein, sich der Schamhaare zu entledigen, egal ob mit Naßrasierer, Elektrorasierer oder Laser-Haarentfernung, die Intimrasur ist schwer “in”.

Laserenthaarung.at hat sich selbstverständlich auf die Schamhaarentfernung mittels Laser verschrieben und diese Methode wird hier bei Laserenthaarung.at auch in vielen Artikeln (bitte Suchfunktion verwenden) beschrieben.

In diesem Artikel geht es um die große Laserenthaarung.at-Umfrage zum Thema Intimrasur bei Männern. Dieselbe Umfrage gibt es auch für Frauen – bitte mit der Kommentarfunktion unter diesem Artikel einfach und anonym posten wie es mit der Pflege “untenrum” aussieht: Natur pur, gekürzt, glattrasiert,…

Übrigens: nach den ersten 100 Antworten wird es hier bei Laserenthaarung.at einen Artikel mit einer Zusammenfassung dieser Umfrage geben.

Februar 7, 2009   9 Kommentare

Haarentfernung mit Laser liegt im Trend!

Jeder Einzelne von uns kennt das: Spätestens mit der Pubertät beginnen Körperhaare an Orten zu sprießen, wo sie nach heutigem Geschmack und Schönheitsideal eigentlich nicht hingehören. Fast die Hälfte aller Frauen empfindet beispielsweise laut Statistik einen behaarten Männerrücken als unästhetisch, während umgekehrt knapp 44% der Männer unrasierte Frauenbeine oder behaarte Achseln nicht mögen. Aber nicht nur wegen der gesteigerten Attraktivität auf das andere Geschlecht, sondern auch oftmals aus eigenem Ästhetikempfinden heraus, versuchen viele Menschen, dem unerwünschten Haarwuchs beizukommen. Besonders bei Frauen und Männern mit dunkel pigmentierten Härchen ist der Wunsch, diese loszuwerden, oft stark ausgeprägt. Einzelnen Menschen wachsen sogar an besonders untypischen Stellen Haare oder sie leiden unter einer stärkeren Behaarung als normal wäre. Dieses für Betroffene oftmals sehr belastende Phänomen bezeichnen Mediziner als Hypertrichose. Dies kann hormonell oder erblich bedingt sein und sich beispielsweise bei Frauen als Damenbart oder behaartes Dekolleté manifestieren.

In allen Fällen, ob einfach nur lästig oder gravierend, gibt es zahlreiche Methoden zur Haarentfernung, angefangen beim einfachen Elektro- und Nassrasierer über Enthaarungscremes bis hin zu teilweise sehr schmerzhaften Wachsbehandlungen und Epilationen. Ein dauerhaftes Ergebnis, nämlich eine permanente Haarentfernung, erzielt man aber mit keiner dieser Möglichkeiten. Doch genau das wünschen sich viele Betroffene, die es leid sind, sich wieder und wieder der gleichen Prozedur zu unterziehen, um dann doch wieder ein bloß temporäres Resultat zu erzielen.

Abhilfe schaffen soll hierbei nun eine relativ junge, innovative Methode, welche sich während der letzten zehn Jahre auf dem Markt stetig etabliert und immer mehr Anhänger gewonnen hat. Die Haarentfernung mit Laser, auch Laserepilation genannt, verspricht ein dauerhaftes Ergebnis und ist mittlerweile von der medizinischen Gemeinschaft akzeptiert und in ihrer Wirksamkeit anerkannt worden.

Auch wenn manche von uns bei dem Wort „Laser“ eher an zerstörerische Waffen aus Science-Fiction-Filmen denken mögen, mit den zur Haarentfernung angewandten Methoden hat das glücklicherweise nicht viel zu tun. Ein Laser ist vorerst nichts anderes als gebündeltes Licht, welches je nach Wellenlänge völlig unterschiedliche Auswirkungen hat. Bei der Haarentfernung wird für gewöhnlich mit einer Einstellung zwischen 755 und 810 Nanometer gearbeitet, da diese Wellenlängen vom Pigment der Haut weniger absorbiert werden und speziell auf das Melanin, die Farbpigmente der Haare, gerichtet sind. So soll gewährleistet werden, dass selbst empfindliche Haut bei der Behandlung geschont wird und tatsächlich nur die störenden Härchen entfernt werden. Dazu wandelt das Melanin die Lichtenergie des Lasers in Hitze um, welche von den Haarwurzeln absorbiert wird. Erreichen diese eine Temperatur von über 68° Celsius, werden sie zerstört. Das Entfernen von Haaren funktioniert allerdings nur in deren Wachstumsphase, am Anfang oder Ende des Wachstums kann das Licht sie nicht richtig erfassen. Deshalb sind bei der Laserepilation immer mehrere Behandlungen nötig, bis ein umfassendes Resultat eintritt, im Durchschnitt etwa sechs. Diese dauern, je nach Größe der zu enthaarenden Region, zwischen 5 und 50 Minuten, ein kompletter Behandlungszeitraum kann bis zu 12 Monate dauern, unter anderem auch, weil individuelle Ruhezeiten des Patienten berücksichtig werden müssen. In manchen Fällen muss die Komplettprozedur nach einigen Jahren sogar wiederholt werden. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die meist recht kostspieligen Behandlungen (je nach Körperregion und Institut zwischen 25.- und 160.- € pro Sitzung) übrigens nur in den seltensten Fällen, etwa dann, wenn ein krankhafter oder entstellender Haarwuchs vorliegt.

Derzeit gibt es eine Reihe verschiedener Lasertypen zur Haarentfernung, welche unterschiedliche Ergebnisse erzielen und unterschiedlich auf Faktoren wie Hauttyp oder Haarpigmentierung abgestimmt sind. Vor einer Behandlung sollte man sich in jedem Fall einem ausführlichen, individuellen Beratungsgespräch sowie Testbehandlungen und Hautuntersuchungen unterziehen, um Risiken auszuschließen. Grundsätzlich ist Laserlicht nach aktuellen Studien für Menschen völlig unschädlich. Dennoch ist beispielsweise Patienten mit einer Sonnenallergie von der Behandlung abzuraten, genauso wie Schwangere erst nach der Niederkunft eine Laserepilation erwägen sollten, da der Embryo unter Umständen durch das Licht gefährdet werden kann. Patienten mit Blutungsneigung, Hautkrebs, Pigmentstörungen, Herzschrittmachern, Infektionskrankheiten, HIV, Hepatitis oder erhöhtem Blutzuckerspiegel sollten laut Hautärzten ebenfalls nicht oder nur nach umfangreichen Tests behandelt werden.

Als unbedenkliche Nebenwirkung gilt eine leichte Hautrötung, ähnlich einem schwachen Sonnenbrand, welche viele Patienten nach der Behandlung in Kauf nehmen müssen. In seltenen Fällen kann es zu Schorfbildung oder Pigmentverschiebungen kommen. Laut Thomas Diepgen, dem ärztlicher Direktor der Abteilung klinische Sozialmedizin, Berufs- und Umweltdermatologie des Universitätsklinikums Heidelberg ist aber dennoch „eine Laserbehandlung in der Regel eine risiko- und nebenwirkungsarme Methode“. Dem bei einer solchen Behandlung auftretenden Schmerz wird entweder mit einem begleitenden Kühlsystem oder örtlicher Betäubung vorgebeugt, mehr als ein leichtes Ziehen sollte für den Patienten nicht zu spüren sein.

Für viele Menschen ist die Methode der Laserepilation wohl ein lang ersehnter Lichtblick auf dem Gebiet der Haarentfernung. Dafür sprechen beispielsweise die Zahlen der Bodyclinic AG, welche 1997 als eines der ersten kosmetischen Laseroperations-Zentren in Zürich gegründet wurde und in welchem seit der Eröffnung mehr als 16.000 Behandlungen bei rund 4.500 Klienten durchgeführt worden sind. Weiterhin bewies im Jahre 2007 eine Studie des tenderma-Instituts in Regensburg, dass 93% der Patienten, welche sich einer Haarentfernung mit Laser unterzogen hatten, mit dem Ergebnis zufrieden waren.

Auch wenn nicht alle Haar- und Hauttypen gleich gut behandelt werden können, so scheint die Laserepilation dennoch das Gebiet der Haarentfernung zu revolutionieren und verspricht mit verhältnismäßig wenig Nebenwirkungen und Aufwand genau das, was viele Menschen sich schon seit langem gewünscht haben: eine dauerhafte Entfernung störender Haare und damit ästhetisch schöne, glatte Haut. Wer’s ausprobieren will, kann sich beispielsweise beim TÜV eine Liste zertifizierter und geprüfter Kliniken geben lassen. Denn eines sollte man trotz schönster Möglichkeiten und verlockender Angebote niemals vergessen: die eigene Gesundheit zu schützen!

Januar 19, 2009   Keine Kommentare

Interview: Haarentfernung bei meinehautaerztin.at

Im aktuellen Interview geht es um dauerhafte Haarentfernung bei meinehautaerztin.at von Frau Dr. Klein.
Meinehautaerztin.at ist die Webseite von Frau Dr. med. univ. Brigitte Klein, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie.
Frau Dr. Klein ist nicht nur Wahlärztin für alle Kassen sondern bietet auch Leistungen wie langanhaltende Haarentfernung bei Patienten aller Hauttypen, auch bei sonnengebräunter Haut, an.

Laserenthaarung: Frau Dr. Klein, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für ein paar Fragen nehmen, bitte stellen Sie kurz Ihre Praxis vor, welche Leistungen bieten Sie an?
Dr. Klein: In der Ordination in der Währinger Straße bieten wir neben Diagnose und Therapie von Hautkrankheiten, operativer Dermatologie, Allergietestung, Wundversorgung und Muttermalkontrollen auch Faltenunterspritzungen mit Botox und Hyaluronsäure, Fruchtsäurepeelings, Piercing und Laserbehandlungen zur Epilation, Besenreiserentfernung und Hautstraffung an. Auch Akupunktur sowie Ganzkörperbehandlungen für Patienten mit Neurodermitis oder Schuppenflechte oder einfach trockener Haut stehen auf dem Programm.

Laserenthaarung:Viele Menschen interessieren sich für dauerhafte Haarentfernung – gibt es das überhaupt?
Dr. Klein: Eine vollständige und dauerhafte (“für immer“) Haarentfernung kann bei keiner Epilationsmethode, egal ob sogenannte Blitzlichtlampen oder Lasersysteme zum Einsatz kommen, garantiert werden. Effektive Langzeitepilation ist jedoch möglich, das bedeutet, dass der Behandlungserfolg bis zu Jahren anhält bzw. mit wenigen Auffrischungsbehandlungen aufrechterhalten werden kann. Jeder Mensch ist ein Individuum, unterschiedlich in der Farbe und Dicke seiner Haare, der Tiefe der Haarwurzeln, sowie im Pigmentgehalt der Haut, der Lichtempfindlichkeit, der ererbten Anlage zu dichten oder weniger dichten Haaren sowie den Hormonen, die das Haarwachstum steuern. Aus diesem Grund sind allgemeine Erfolgsversprechungen nicht möglich.

Laserenthaarung: Wie kann ich mich mit Ihrer Praxis in Verbindung setzen, wenn ich Erstinformationen erhalten möchte?
Dr. Klein: Wir sind telefonisch unter 0676 drklein = 06763755346 bzw. per Email unter office@meinehautaerztin.at erreichbar. Weitere Informationen finden Sie auf der (allerdings noch im Aufbau befindlichen) Homepage www.meinehautaerztin.at.

Laserenthaarung: Wie funktioniert das Gerät, welches Sie verwenden?
Dr. Klein: Das GentleYAG-System, ein langgepulster Hochleistung-Nd:YAGLaser, gibt einen
Lichtstrahl durch die Haut ab, der vom Haarfollikel absorbiert wird. Die Lichtenergie wird an dieser Stelle in Hitze umgewandelt, die den Follikel zerstört, während die umliegende Haut unberührt bleibt. Darüber hinaus wird die Haut während der Behandlung durch die dynamische Kühlung (DCDTM) geschützt, bei der Kältespray auf die Haut gesprüht wird, wodurch die Oberfläche gekühlt und dem Patienten mehr Schmerzfreiheit geboten wird.

Laserenthaarung: Wie lange dauert die Behandlung der Bikinizone bzw. anderer Körperbereiche?
Dr. Klein: Die Behandlungsdauer ist immer abhängig von der zu behandelnden Fläche, die Bikinizone braucht in der Regel 10-15 Minuten, für beide Beine incl. Bikinizone oder den gesamten Rücken eines Mannes muss man 2 ½ Stunden, bei manchen Patienten auch länger rechnen.

Laserenthaarung: Behandeln Sie sowohl Männer als auch Frauen?
Dr. Klein: Selbstverständlich. Während bei den Männern meist die Entfernung störender Körperbehaarung an Bauch, Brust und Rücken im Vordergrund steht (aber auch die Behandlung des Bartbereiches ist möglich), ist bei Frauen mit verstärktem Haarwuchs im Gesichts- und Halsbereich die Epilation dieser Bereiche sehr beliebt, ebenso wie die Epilation der Beine und Achseln. Behandlungen im Bereich der Bikinizone und des Intimbereiches ist für beide Geschlechter gleichermaßen interessant.

Laserenthaarung: Wie lange sind Behandlungen an sichtbaren Stellen wie dem Gesicht (Damenbart) sichtbar?
Dr. Klein: Es ist möglich, dass am nächsten, selten auch am übernächsten Tag eine diskrete Rötung (v.a. um die Haarfollikel) sichtbar ist, in den meisten Fällen ist aber bereits am Tag nach der Behandlung nichts mehr zu sehen. Unmittelbar im Anschluss an die Behandlung muss man mit einer Rötung und leichten Schwellung des behandelten Areals rechnen, dieser Zustand klingt nach wenigen Stunden völlig ab.

Laserenthaarung: Wie viele Behandlungen sind notwendig?
Dr. Klein: In der Regel sind, um einen langfristigen Behandlungserfolg 4-6 Behandlungen, meist im Abstand von ca. 4 Wochen, individuell verschieden, erforderlich, da nur Wurzeln von Haaren, die sich in der Wachstumsphase befinden, zerstört werden (das sind ca. 20%) bei jeder Behandlung. Selten sind auch mehr Behandlungen nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Laserenthaarung: Welche Bereich kann man nicht behandeln (z.B. Intimbereich, Augenbrauen,…)
Dr. Klein: Jede Körperregion ist behandelbar, alles eine Frage der Technik und Übung. Also gut, eine Ausnahme: Wimpern, aber wer möchte die schon epiliert haben. Durch das dynamische Kühlsystem wird die Hautoberfläche geschützt, sodass auch die Behandlung sensibler Stellen möglich ist, im Bereich der Augenhöhlen darf nicht innerhalb der knöchernen Begrenzung gelasert werden. Die Haut ist in dem Bereich jedoch meist so elastisch, dass das zu epilierende Areal vorher nur kurz aus diesem Bereich verschoben werden muss.

Laserenthaarung: Wie viel kostet die Enthaarung der verschiedenen Körperbereiche im Durchschnitt?
Dr. Klein: Abhängig von der Fläche, z.B. Augenbrauen 100€ für die erste, 70€ ab der 4. Behandlung, Beine komplett und Bikinizone 400€ für die erste und 300€ ab der 4. Behandlung. Die Preisliste ist im Internet abrufbar, es gibt auch Kombinationsangebote und derzeit eine Weihnachtsgutscheinaktion.

Laserenthaarung: Was sind die Risiken, die Sie bisher feststellen konnten?
Dr. KLein: Ein geringes Risiko stellt die Einnahme von Substanzen dar, die die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Dazu zählen nicht nur Medikamente, sondern auch pflanzliche Produkte. Diese können bewirken, dass die Haut besonders leicht irritabel ist und eine Rötung nach der Behandlung länger sichtbar bleibt.
Alles in allem stellt die Behandlung mit dem Gentle YAG Laser jedoch eine effektive und sichere Behandlungsform dar.

Laserenthaarung: Was unterscheidet Sie von anderen Hautärzten die Haarentfernung anbieten?
Dr. Klein: Der Candela Gentle YAG, der bei uns eingesetzt wird, ist eines der wenigen Haarentfernungssysteme, das bei Patienten ALLER Hauttypen und auch bei sonnengebräunter Haut eingesetzt werden kann. Was jedoch auch beim Gentle YAG gleich bleibt: Blonde und weiße Haare können damit nicht entfernt werden.

Laserenthaarung: Wie sind die Rückmeldungen bereits behandelter Patienten?
Dr. Klein: Alle sehr positiv, auch wenn die Behandlung nicht schmerzfrei ist (sie wird von den meisten jedoch als deutlich harmloser als mechanische Epilationsmethoden eingestuft), sind Erfolge schon nach der ersten Behandlung zu sehen. Besonders zufrieden sind Patienten, für die bisher immer wieder einwachsende Haare ein Problem darstellten.
Vielen Dank für die Beantwortung dieser Fragen.

Januar 1, 2009   1 Kommentar