Laserhaarentfernung im Intimbereich – ein Trend?
Der menschliche Körper ist von Natur aus in den Intimzonen behaart, je nach Typ ist die Behaarung stärker oder schwächer ausgeprägt. Viele Menschen leiden nicht nur unter einer zu starken Behaarung, sondern auch unter übermäßigem Schwitzen, da dies durch die starke Behaarung verstärkt wird.
Sowohl privat als auch beruflich kann sich dieser Umstand negativ auswirken und nicht immer hilft es, sich mehrmals täglich mit Deo einzusprühen und sich regelmäßig im Intimbereich zu rasieren. Hinzu kommt, dass viele Menschen eine sehr empfindliche Haut besitzen und von der Haarentfernung mittels Rasierer starke Hautreizungen entwickeln.
Seit einiger Zeit bieten Dermatologen und Schönheitsinstitute die Möglichkeit an, sich mittels einer Laserbehandlung die Haare dauerhaft im Intimbereich entfernen zu lassen. Dies ist vor allem für jene Menschen äußerst reizvoll, welche über den genannten starken Haarwuchs oder über sehr empfindliche Haut verfügen. Bei der dauerhaften Laserhaarentfernung wird mittels Laser die einzelne Haarwurzel zerstört, sodass an dieser Hautstelle kein neues Haar entstehen kann. Jedes einzelne Haar muss daher mit dem Laser bestrahlt werden, um eine dauerhafte Haarentfernung im gesamten Intimbereich zu ermöglichen.
Lange vorbei sind die Zeiten, in denen es noch üblich war, die Haare im Intimbereich frei wuchern zu lassen. Heutzutage erntet man eher schiefe Blicke, wenn man im Saunabereich stark behaarte Intimzonen offenbart.
Nicht nur Frauen nutzen den Trend der Laserhaarentfernung im Intimbereich, auch Männer sind durchwegs offen für die Errungenschaften der Lasertechnologie. Allerdings geht der Trend bei Männern eher in die Richtung, dass sich diese die starke Behaarung in den Achselhöhlen mittels Laser entfernen lassen oder ihren stark behaarten Rücken mit Laser behandeln lassen.
Die komplette Enthaarung des Intimbereichs mittels Laser ist derzeit eher in der Frauenwelt ein starker Trend.
Der geschichtliche Hintergrund der menschlichen Behaarung liegt in der Evolutionsgeschichte. War der Mensch im Sinne einer Schutzfunktion zu Beginn der Menschheitsgeschichte am gesamten Körper behaart, so hat sich die Körperbehaarung im Laufe der Geschichte zurückgebildet. Nur am Kopf bzw. an jenen Stellen des menschlichen Körpers, an denen die Talgproduktion relativ stark ist, hat sich der Haarwuchs nach wie vor gehalten. Da der Mensch jedoch heutzutage diese Art der Schutzfunktion aufgrund der Kleidung und anderer Entwicklungen nicht mehr benötigt, ist auch die Notwendigkeit der Behaarung in den Achselhöhlen, an den Beinen und im Intimbereich nicht mehr gegeben.
Durch die Weiterentwicklung der Lasertechnologie ist es möglich geworden, die regelmäßige und äußerst lästige Körperenthaarung dauerhaft zu umgehen, indem mit einer oder weniger Sitzungen eine vollständige Haarentfernung des Intimbereichs oder anderer behaarter Körperzonen erreicht werden kann.
Daher kann davon ausgegangen werden, dass die Haarentfernung mittels Lasertechnologie ihren Trend weiter fortsetzen wird, da es heutzutage als hygienisch gilt, die Haare am Körper völlig zu entfernen oder zumindest zurecht zu schneiden.
Ein willkürliches Wachstum der Körperhaare wird in der heutigen Zeit mit mangelnder Körperpflege gleich gesetzt und dies gilt nicht nur für Frauen, sondern auch Männer passen sich diesem Trend ebenfalls immer mehr an.
Wenn auch Sie diesem Trend folgen möchten und Ihre wertvolle Zeit nicht länger damit verbringen möchten, sich regelmäßig die Haare im Intimbereich und an den anderen Körperstellen zu entfernen, sollten Sie sich ebenfalls genauer über die Chancen und Kosten einer dauerhaften Haarentfernung in Ihrer Nähe erkundigen.
Mai 16, 2009 Keine Kommentare
Dauerhafte Haarentfernung mit IPL
Wenn der Frühling seinen Einzug hält, wird ein immerwährendes Thema wieder aktuell. Wie werde ich meine lästigen Härchen am besten los? Also, auf zum „Body-Frühjahrsputz”! Eine mögliche Variante schnell, sanft und vor allem dauerhaft zu enthaaren, ist die Haarentfernung mit IPL.
IPL ist die Abkürzung für „Intense Pulse Light” und bedeutet die Haarentfernung mittels intensiver, gepulster Lichtbestrahlung. Im Gegensatz zum Laser, der lediglich Licht einer bestimmten Wellenlänge emittieren kann, gibt eine Blitzlichtlampe sehr helles Licht mit einem breiten Wellenlängenspektrum[1] ab. Das Wirkprinzip ist aber sehr ähnlich. Der Haut- und Haarfarbstoff Melanin absorbiert Licht einer bestimmten Wellenlänge und erwärmt sich dabei. Aufgrund des Farbunterschiedes zwischen Haar und Haut, kann nun gezielt das sprießende Haar in der Wurzel erwärmt und so am Wachstum gehindert werden. Der Haarfollikel wird verödet, das Haar kann nicht mehr nachwachsen.
Dennoch kann auch IPL nicht in einer einzigen Sitzung eine vollständige Enthaarung bewirken. Da sich zu einem bestimmten Zeitpunkt lediglich 20 bis 30 Prozent der Haare gerade in der Wachstumsphase befinden, müssen mehrere Behandlungen je nach Region und Nachwuchs im Abstand von 3 bis 10 Wochen durchgeführt werden, um eine dauerhafte Haarentfernung zu erreichen. In der Regel werden 6 Sitzungen benötigt, bei sehr hartnäckigen Fällen kann es aber auch schon mal 8 – 10 Sitzungen dauern, bis man endgültig vom Rasierer befreit ist. Wie bei der Haarentfernung mittels Laser funktioniert auch IPL am besten bei dunklem Haar, weiße oder sehr blonde Haare können mit dem IPL nicht entfernt werden.
Im Gegensatz zum Laser hat die IPL-Methode jedoch den Vorteil, dass sehr individuell auf Haut- und Haartyp eingegangen werden kann. Die Geräte sind auch wesentlich flexibler und breiter in ihrem Anwendungsspektrum. IPL wird nicht nur zur Haarentfernung sondern auch zur Hautverjüngung, zur Behandlung von Besenreisern und Entfernung von Altersflecken verwendet. Die Methode ist gut etabliert und mittlerweile sind schon Geräte der 3. Generation[2] auf dem Markt, die es mittels Kühlung, präziser Einstellung der Wellenlänge und Herausfilterung der zusätzlich erwärmenden roten LIchtanteile ermöglichen, noch selektiver und sanfter zu enthaaren.
IPL bedarf aber auch eines erfahrenen Anwenders und der entsprechenden Vor- und Nachsorge. Vor der Enthaarung sollte nicht epiliert oder gewachst, aber durchaus rasiert werden. Sauna- oder Schwimmbadbesuche 24 Stunden vor und nach der Behandlung könnten unnötige Hautreizungen verursachen und sind daher nicht empfehlenswert.
Die IPL-Methode gilt als sehr sanft. Im amerikanischen Raum wird sie auch gerne als „Lunchtime treatment” propagiert, weil man sie quasi in der Mittagspause durchführen kann, und ohne gröbere Nebenwirkungen wie Schwellungen oder Rötungen wieder an den Arbeitsplatz zurückkehrt. Eine Behandlung der Achseln dauert beispielsweise nur ca. 15 Minuten. Der Anwender soll aber Erfahrung haben und muss gut geschult sein, da Behandlungsfehler zu bleibenden Vernarbungen führen können.
In einem amerikanischen Diskussionsforum zum Thema[3] hielten sich die positiven und negativen Bewertungen die Waage. Dies mag die wirkliche Situation nicht unbedingt widerspiegeln, da wahrscheinlich nur die äußerst begeisterten oder enttäuschten Nutzer dieser Methode sich hier zu Wort melden. Man ist aber sicher gut beraten, wenn man sich von einem auf ästhetische Dermatologie spezialisierten Facharzt behandeln lässt bzw. in einem renommierten Kosmetikinstitut, das die nötige Expertise und Erfahrung aufweisen kann.
Vor der Behandlung muss der Hautzustand generell abgeschätzt und eventuelle Grunderkrankungen der Haut abgeklärt werden. Bereits vorgeschädigte Haut sollte auch mit dem IPL nicht behandelt werden. Bei gesunder Haut und korrekter Behandlung sind Nebenwirkungen aber selten und in der Regel mild. Es kann zu vorübergehenden Rötungen und leichten Schwellungen kommen. Selten treten auch Pigmentveränderungen auf, die aber nach einigen Tagen wieder verschwinden. Wichtig ist ein ausreichender Sonnenschutz nach der Behandlung, da die Haut noch sehr empfindlich auf Reizauslöser reagiert. Einen Hinweis darauf, wie gut man eine Behandlung verträgt, kann die individuelle Sonnenverträglichkeit geben. Sehr sonnenempfindliche Hauttypen reagieren auf eine IPL-Behandlung sensibler als normale Hauttypen.
Behandelt können alle Körperareale werden. Das Ergebnis hält meist ein bis 2 Jahre an. Danach reichen einmalige Auffrischungsbehandlungen für weitere ein bis zwei Jahre.
Ob man sich zu einer dauerhaften Haarentfernung mittels IPL entschließt, entscheiden letztlich aber auch die Kosten. Ganz billig ist die Sache nicht, man muss zwischen 90,– € (Oberlippe) und 190,– € (Bikinizone) pro Behandlung rechnen. Dafür kann man sich dann aber auch einer glatten Haut, ohne tägliches Rasieren, ohne Stoppeln oder lästiger Härchen erfreuen. Angesichts der nahenden warmen Saison, also vielleicht doch eine Überlegung wert.
[1] 400 – 1200 nm
[2] z.B. Lumenis,
[3] http://www.realself.com/IPL/reviews
März 21, 2009 Keine Kommentare
Dauerhafte Haarentfernung mit Laser
Es gibt eine Vielzahl von Haarentfernungsmethoden, doch bei den meisten Varianten sprießen die lästigen Härchen früher oder später wieder nach. Ob Rasieren mit Nass- oder Elektrorasierer, Wachsungen oder Enthaarungen mit Epilierer, Haarentfernungscremes oder Zupfen – diese Methoden sind alle nicht von Dauer. An einigen Hautpartien kann die Körperbehaarung allerdings ziemlich störend werden und wer da ständig den Rasierer schwingen muss, wird die Enthaarungen als sehr zeitraubend und lästig empfinden. Für eine dauerhafte Haarentfernung gibt es jedoch ein optimale Lösung: Lasertherapien. Wer seine Körperbehaarung im Gesicht, an den Achseln, an der Bikinizone, an den Beinen, Brust oder Rücken nicht mehr sehen will, kann mit Hilfe von modernsten Techniken auf schonende und zuverlässige Haarentfernung im Bereich der Lasertherapie zurückgreifen.
Für die dauerhafte Haarentfernung durch einen Laser werden heutzutage verschiedene Varianten angeboten: die Laser- und die IPL-Technologie (intense pulsed Light). Beide Methoden eignen sich natürlich gleichermaßen für den Mann als auch für die Frau. Während bei manch einem Patienten die dauerhafte Haarentfernung lediglich aus ästhetischen Gründen erwählt wird, nutzen andere Menschen diese Methodik aus psychischen und belastenden Gründen. Übermäßiger Haarwuchs unter den Achseln, auf der Brust, jenseits der Bikinizone, Haare auf Ohren oder Nasen oder ein unattraktiver Damenbart sollen dank der Lasertherapie endgültig schwinden. Die so genannte Photoepilation bewirkt, dass die dunkle, mit Melanin durchsetzte Haarwurzel in der Haut durch ein vom Laser abgesondertes Licht oder durch eine IPL-Lampe abgetötet wird. Für dieses Ziel gibt es selbstverständlich mehrere Methoden und auch verschiedene Laser oder IPL-Systeme. Der eigentliche Unterschied zwischen dem Laser- und dem IPL-System besteht lediglich darin, dass die Laservariante auf einen exakten Wellenbereich des Lichtes arbeitet, während die IPL-Blitzlampen ein breites Spektrum verschiedenster Wellenbereichlängen bietet. Durch die Filtersysteme der IPL-Geräte können schädliche Wellenbereiche des Lichtes im kurzwelligen UV-Bereich bei 600nm und im langwelligen UV-Bereich oberhalb von 950nm herauskristallisiert werden. Damit die Behandlung für den Patienten angenehm und bequem verläuft, werden bei beiden Haarentfernungsverfahren Kühltechniken mit Hilfe von Gel oder Luftkühlung eingesetzt.
Bei der Behandlung wird in erster Linie das Ziel verfolgt, möglichst viele lästige Haare dauerhaft zu entfernen, welche der Patient als störend empfindet. Grundsätzlich gilt allerdings, dass sich dunklere Haare auf heller Haut am besten entfernen lassen. Auf die Haarentfernungen selbst reagieren die Menschen unterschiedlich und auch das Resultat der dauerhaften Haarentfernung ist individuell. So können Achselhaare schon mit vier Sitzungen erfolgreich und dauerhaft entfernt werden, Entfernungen von Gesichtshaaren wie beispielsweise einem Damenbart können je nach Frau und Hauttyp zwischen 8 bis 10 Behandlungen mit sich ziehen.
Fakt ist jedoch, dass durch mehrere Studien belegt wurde, dass eine komplette Haarentfernung nicht möglich ist. Nach 6 bis 8 Behandlungen werden lediglich 70% bis 85% der Körperbehaarungen entfernt. Die verbliebenen Härchen werden zwar von den Patienten nicht als auffallend oder störend empfunden, dennoch ist somit bewiesen, dass nicht alle Haare dauerhaft entfernt werden können. Zudem kann es durchaus vorkommen, dass durch verschiedenen Altersphasen oder hormonelle Bedingungen neue Haare wachsen können und eine lebenslange Garantie auf dauerhafte Haarentfernung nicht gegeben werden kann. Blonde oder graue bzw. weiße Haare werden zudem nicht durch eine Lasertherapie entfernt, weil hier der Farbstoff Melanin nicht vorhanden ist.
Nach der Behandlung mit dem Laser kann sich die Haut etwas röten oder anschwellen. Diese Reaktion ist jedoch typisch und klingt in der Regel innerhalb weniger Tage wieder ab. Da die Haarwurzel nur in einer ihrer drei Wachstumsphasen auf die Lasertherapie reagiert, sind für ein akzeptables Resultat mehrere Lasersitzungen im Abstand von mehreren Wochen nötig.
Pro Sitzung können die Laserbehandlung ungefähr zwischen 200€ bis 800€ kosten. Die Kosten für diese Behandlungen werden in den meisten Fällen allerdings weder von den gesetzlich noch den privaten Krankenkassen übernommen.
März 7, 2009 Keine Kommentare
Enthaarungscremes vs. Wachs – was ist besser?
Mittlerweile bietet der Markt heutzutage eine enorme Auswahl an Haarentfernungsmethoden an: ob eine Nass- oder Trockenrasur, mit Schaum oder ohne, mit einem Elektrorasierer, Epilierer oder mit dem Laserverfahren für dauerhaft glatte Beine – für jedermann ist eine passende Variante vorhanden.
Jede Methode hat definitiv ihre Vor- und Nachteile. Welche für Sie die beste Variante ist, hängt natürlich neben Ihren Vorlieben auch von der Beschaffenheit Ihrer Haut ab.
Generell ist zu beachten, dass eine Haarentfernung bei Krampfadern, offenen Wunden und Muttermalen nicht durchzuführen oder nur mit äußerster Vorsicht zu genießen ist. Für alle anderen gilt der Grundsatz: probieren geht über studieren. Mit der Zeit findet jede Frau und auch jeder Mann die ideale Lösung zur Entfernung lästiger Härchen an Armen, Beinen und unter den Armen. In vielen Fällen soll es schnell, gründlich und mit möglichst wenig Schmerzen vonstatten gehen. Eine Rasur, ob trocken oder nass, bietet eine fixe Lösung, ohne Schmerzen, doch die lästigen Haare treten in einer Vielzahl von Fällen innerhalb weniger Tage wieder zum Vorschein. Elektrische Geräte reißen häufig mehr an den Haaren, als das sie sauber abgeschnitten werden und die kritisch beäugten Epilierer werden eher mit Samthandschuhe verwendet. Doch was ist mit den einfachen Mitteln wie beispielsweise Enthaarungscremes und Wachsungen?
Enthaarungscremes gibt es zum Beispiel in reichlicher Auswahl, in schönen Verpackungen mit verschiedenen Geruchssorten in allen Drogerien zu kaufen. Doch nicht jede hält auch, was sie verspricht. Entweder ist bei der Anwendung der Geruch der Creme zu streng oder die Härchen werden nicht vollständig entfernt. Dabei ist das Keratin in den Enthaarungscremes des Rätsels Lösung: diese lösenden Wirkstoffe dringen in das Haar direkt unter der Hautoberfläche ein und nach einer festgelegten Einwirkzeit werden Creme samt Härchen mit dem mitgelieferten Spachtel, Schwämmchen oder einem Kosmetiktuch schmerzfrei und schnell abgetragen. Bis die Härchen wieder nachwachsen dauert es in der Regel acht bis zehn Tage. Ob die Haare allerdings nach der Enthaarung stoppelig oder fein nachwachsen liegt allein in der Veranlagung des Menschen und hat mit dem Produkt nichts zu tun. Die meisten Enthaarungscremes werben durch ihre besonders gute Hautverträglichkeit, dennoch sollte einen Tag vor der kompletten Anwendung ein kleiner Test an einer unauffälligen Stelle durchgeführt werden. Denn: die chemischen Substanzen, welche in Enthaarungscremes enthalten sind, können empfindliche Hautpartien durchaus reizen.
Auch wenn die Enthaarungscremevariante schnell und praktisch erscheint, gibt es immer noch Haarentfernungsmethoden mit Wachs. Diese Methode kann entweder durch Warm- oder Kaltwachsungen vorgenommen werden. Die fertigen Kaltwachsstreifen sind hier jedoch einfacher in der Anwendung und bieten weiterhin eine enorme Zeitersparnis im Gegensatz zum Heißwachs, bei dem der Wachs zuerst aufgelöst und speziell aufgetragen werden muss. Dennoch sollte jeder selbst entscheiden, welche Variante am sinnvollsten und einfachsten für sich selbst ist.
Bei den Wachsmethoden umfasst das Enthaarungswachs die Härchen, so dass diese beim Abziehen des Wachses ausgerissen werden. Neben dem Vorteil, dass diese Methode bei korrekter Durchführung sehr gründlich ist, bleibt die behandelte Haut weiterhin ungefähr bis zu vier Wochen haarfrei. Dennoch kann die Haarentfernung mit Wachs nicht jederzeit vorgenommen werden. Während bei Enthaarungscremes eine Haarlänge von wenigen Millimetern genügt, um eine Haarentfernung vorzunehmen, benötigt man für die Methode mit Wachs eine Haarlänge von mindestens einem halben Zentimeter. Die Variante der Wachsung bietet außerdem einen weiteren Nachteil: im Gegensatz zur Enthaarungscremes kann die Wachsung durchaus schmerzhaft sein. Je nach Empfindlichkeit der Person und der zu enthaarende Stelle ist die Anwendung sehr unangenehm, während bei der Enthaarungscreme das Entfernen der Haare ohne Schmerzen oder Zwicken abläuft.
Ob Enthaarungscremes oder Wachsungen für Sie am Besten ist, lässt sich im Idealfall durch den Selbsttest bestimmen. Nehmen Sie sich für jede Methode Zeit und beachten Sie genau die Vorgehensweisen, damit die Arbeit am Schluss auch von Erfolg gekrönt ist. Mit welcher Methode Sie letztendlich besser klarkommen und was Ihnen persönlich mehr zusagt, liegt allein in Ihrem Ermessen.
Februar 10, 2009 Keine Kommentare
Intimrasur bei Frauen – die Umfrage
Bei Frauen scheint es heutzutage selbstverständlich zu sein, sich der Schamhaare zu entledigen, egal ob mit Naßrasierer, Elektrorasierer oder Laser-Haarentfernung, die Intimrasur ist schwer “in”.
Laserenthaarung.at hat sich selbstverständlich auf die Schamhaarentfernung mittels Laser verschrieben und diese Methode wird hier bei Laserenthaarung.at auch in vielen Artikeln (bitte Suchfunktion verwenden) beschrieben.
In diesem Artikel geht es um die große Laserenthaarung.at-Umfrage zum Thema Intimrasur bei Frauen. Dieselbe Umfrage gibt es auch für Männer – bitte mit der Kommentarfunktion unter diesem Artikel einfach und anonym posten wie es mit der Pflege “untenrum” aussieht: Natur pur, gekürzt, glattrasiert,…
Übrigens: nach den ersten 100 Antworten wird es hier bei Laserenthaarung.at einen Artikel mit einer Zusammenfassung dieser Umfrage geben.
Februar 7, 2009 6 Kommentare
Intimrasur bei Männern – die Umfrage
Bei Frauen scheint es heutzutage selbstverständlich zu sein, sich der Schamhaare zu entledigen, egal ob mit Naßrasierer, Elektrorasierer oder Laser-Haarentfernung, die Intimrasur ist schwer “in”.
Laserenthaarung.at hat sich selbstverständlich auf die Schamhaarentfernung mittels Laser verschrieben und diese Methode wird hier bei Laserenthaarung.at auch in vielen Artikeln (bitte Suchfunktion verwenden) beschrieben.
In diesem Artikel geht es um die große Laserenthaarung.at-Umfrage zum Thema Intimrasur bei Männern. Dieselbe Umfrage gibt es auch für Frauen – bitte mit der Kommentarfunktion unter diesem Artikel einfach und anonym posten wie es mit der Pflege “untenrum” aussieht: Natur pur, gekürzt, glattrasiert,…
Übrigens: nach den ersten 100 Antworten wird es hier bei Laserenthaarung.at einen Artikel mit einer Zusammenfassung dieser Umfrage geben.
Februar 7, 2009 9 Kommentare
Haarentfernung mit Laser liegt im Trend!
Jeder Einzelne von uns kennt das: Spätestens mit der Pubertät beginnen Körperhaare an Orten zu sprießen, wo sie nach heutigem Geschmack und Schönheitsideal eigentlich nicht hingehören. Fast die Hälfte aller Frauen empfindet beispielsweise laut Statistik einen behaarten Männerrücken als unästhetisch, während umgekehrt knapp 44% der Männer unrasierte Frauenbeine oder behaarte Achseln nicht mögen. Aber nicht nur wegen der gesteigerten Attraktivität auf das andere Geschlecht, sondern auch oftmals aus eigenem Ästhetikempfinden heraus, versuchen viele Menschen, dem unerwünschten Haarwuchs beizukommen. Besonders bei Frauen und Männern mit dunkel pigmentierten Härchen ist der Wunsch, diese loszuwerden, oft stark ausgeprägt. Einzelnen Menschen wachsen sogar an besonders untypischen Stellen Haare oder sie leiden unter einer stärkeren Behaarung als normal wäre. Dieses für Betroffene oftmals sehr belastende Phänomen bezeichnen Mediziner als Hypertrichose. Dies kann hormonell oder erblich bedingt sein und sich beispielsweise bei Frauen als Damenbart oder behaartes Dekolleté manifestieren.
In allen Fällen, ob einfach nur lästig oder gravierend, gibt es zahlreiche Methoden zur Haarentfernung, angefangen beim einfachen Elektro- und Nassrasierer über Enthaarungscremes bis hin zu teilweise sehr schmerzhaften Wachsbehandlungen und Epilationen. Ein dauerhaftes Ergebnis, nämlich eine permanente Haarentfernung, erzielt man aber mit keiner dieser Möglichkeiten. Doch genau das wünschen sich viele Betroffene, die es leid sind, sich wieder und wieder der gleichen Prozedur zu unterziehen, um dann doch wieder ein bloß temporäres Resultat zu erzielen.
Abhilfe schaffen soll hierbei nun eine relativ junge, innovative Methode, welche sich während der letzten zehn Jahre auf dem Markt stetig etabliert und immer mehr Anhänger gewonnen hat. Die Haarentfernung mit Laser, auch Laserepilation genannt, verspricht ein dauerhaftes Ergebnis und ist mittlerweile von der medizinischen Gemeinschaft akzeptiert und in ihrer Wirksamkeit anerkannt worden.
Auch wenn manche von uns bei dem Wort „Laser“ eher an zerstörerische Waffen aus Science-Fiction-Filmen denken mögen, mit den zur Haarentfernung angewandten Methoden hat das glücklicherweise nicht viel zu tun. Ein Laser ist vorerst nichts anderes als gebündeltes Licht, welches je nach Wellenlänge völlig unterschiedliche Auswirkungen hat. Bei der Haarentfernung wird für gewöhnlich mit einer Einstellung zwischen 755 und 810 Nanometer gearbeitet, da diese Wellenlängen vom Pigment der Haut weniger absorbiert werden und speziell auf das Melanin, die Farbpigmente der Haare, gerichtet sind. So soll gewährleistet werden, dass selbst empfindliche Haut bei der Behandlung geschont wird und tatsächlich nur die störenden Härchen entfernt werden. Dazu wandelt das Melanin die Lichtenergie des Lasers in Hitze um, welche von den Haarwurzeln absorbiert wird. Erreichen diese eine Temperatur von über 68° Celsius, werden sie zerstört. Das Entfernen von Haaren funktioniert allerdings nur in deren Wachstumsphase, am Anfang oder Ende des Wachstums kann das Licht sie nicht richtig erfassen. Deshalb sind bei der Laserepilation immer mehrere Behandlungen nötig, bis ein umfassendes Resultat eintritt, im Durchschnitt etwa sechs. Diese dauern, je nach Größe der zu enthaarenden Region, zwischen 5 und 50 Minuten, ein kompletter Behandlungszeitraum kann bis zu 12 Monate dauern, unter anderem auch, weil individuelle Ruhezeiten des Patienten berücksichtig werden müssen. In manchen Fällen muss die Komplettprozedur nach einigen Jahren sogar wiederholt werden. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die meist recht kostspieligen Behandlungen (je nach Körperregion und Institut zwischen 25.- und 160.- € pro Sitzung) übrigens nur in den seltensten Fällen, etwa dann, wenn ein krankhafter oder entstellender Haarwuchs vorliegt.
Derzeit gibt es eine Reihe verschiedener Lasertypen zur Haarentfernung, welche unterschiedliche Ergebnisse erzielen und unterschiedlich auf Faktoren wie Hauttyp oder Haarpigmentierung abgestimmt sind. Vor einer Behandlung sollte man sich in jedem Fall einem ausführlichen, individuellen Beratungsgespräch sowie Testbehandlungen und Hautuntersuchungen unterziehen, um Risiken auszuschließen. Grundsätzlich ist Laserlicht nach aktuellen Studien für Menschen völlig unschädlich. Dennoch ist beispielsweise Patienten mit einer Sonnenallergie von der Behandlung abzuraten, genauso wie Schwangere erst nach der Niederkunft eine Laserepilation erwägen sollten, da der Embryo unter Umständen durch das Licht gefährdet werden kann. Patienten mit Blutungsneigung, Hautkrebs, Pigmentstörungen, Herzschrittmachern, Infektionskrankheiten, HIV, Hepatitis oder erhöhtem Blutzuckerspiegel sollten laut Hautärzten ebenfalls nicht oder nur nach umfangreichen Tests behandelt werden.
Als unbedenkliche Nebenwirkung gilt eine leichte Hautrötung, ähnlich einem schwachen Sonnenbrand, welche viele Patienten nach der Behandlung in Kauf nehmen müssen. In seltenen Fällen kann es zu Schorfbildung oder Pigmentverschiebungen kommen. Laut Thomas Diepgen, dem ärztlicher Direktor der Abteilung klinische Sozialmedizin, Berufs- und Umweltdermatologie des Universitätsklinikums Heidelberg ist aber dennoch „eine Laserbehandlung in der Regel eine risiko- und nebenwirkungsarme Methode“. Dem bei einer solchen Behandlung auftretenden Schmerz wird entweder mit einem begleitenden Kühlsystem oder örtlicher Betäubung vorgebeugt, mehr als ein leichtes Ziehen sollte für den Patienten nicht zu spüren sein.
Für viele Menschen ist die Methode der Laserepilation wohl ein lang ersehnter Lichtblick auf dem Gebiet der Haarentfernung. Dafür sprechen beispielsweise die Zahlen der Bodyclinic AG, welche 1997 als eines der ersten kosmetischen Laseroperations-Zentren in Zürich gegründet wurde und in welchem seit der Eröffnung mehr als 16.000 Behandlungen bei rund 4.500 Klienten durchgeführt worden sind. Weiterhin bewies im Jahre 2007 eine Studie des tenderma-Instituts in Regensburg, dass 93% der Patienten, welche sich einer Haarentfernung mit Laser unterzogen hatten, mit dem Ergebnis zufrieden waren.
Auch wenn nicht alle Haar- und Hauttypen gleich gut behandelt werden können, so scheint die Laserepilation dennoch das Gebiet der Haarentfernung zu revolutionieren und verspricht mit verhältnismäßig wenig Nebenwirkungen und Aufwand genau das, was viele Menschen sich schon seit langem gewünscht haben: eine dauerhafte Entfernung störender Haare und damit ästhetisch schöne, glatte Haut. Wer’s ausprobieren will, kann sich beispielsweise beim TÜV eine Liste zertifizierter und geprüfter Kliniken geben lassen. Denn eines sollte man trotz schönster Möglichkeiten und verlockender Angebote niemals vergessen: die eigene Gesundheit zu schützen!
Januar 19, 2009 Keine Kommentare
Damenbart mit Laser entfernen
Ein Damenbart ist in unser heutigen Gesellschaft leider nicht gern gesehen und deshalb versuchen die meisten Frauen sich der unerwünschten Behaarung der Oberlippe zu entledigen.
Ursachen für einen Damenbart
Der Damenbart kann bei Frauen im fortgeschrittenen Alter auftreten, jedoch sind auch schon junge Personen gelegentlich davon betroffen. Der Damenbart ist weder bei Männern noch bei Frauen beliebt und findet daher auch keine Akzeptanz. Frauen empfinden ihn meistens nur als störend und als ein kosmetisches Problem, dass immer wieder beseitigt werden muss, andere wiederum leiden richtig unter ihn, was dauerhaft zu einer richtigen psychischen Belastung werden kann.
Es gibt viele Möglichkeiten, einen Damenbart zu entfernen, einige wenige sind dauerhaft, aber die meisten sind nur vorübergehend. Viele Methoden kann man selbst zuhause durchführen, manche sollten lieber von einer Kosmetikerin durchgeführt werden – es gibt jedoch auch Therapiemöglichkeiten die nur unter der Aufsicht eines Arztes geschehen sollten.
Der medizinische Begriff für den Damenbart ist Hirsutismus was bedeutet, dass ein männliches Verteilungsmuster der Behaarung bei Frauen vorliegt.
Hirsutismus kann die folgenden Ursachen haben:
- eine genetische Veranlagung ohne krankhaften Hintergrund, vor allem bei Südländerinnen (familiär-idiopathischer Hirsutismus)
- Hormonstörungen
- Gelegentlich sind Medikamente der Grund
- Bei plötzlich auftretenden Haarwuchs besteht auch die Möglichkeit, dass eine Erkrankung dahinter steckt
Die drei zuletzt genannten Gründe sind oft behandelbar und sollten mit einem Arzt besprochen werden. Die erste Ansprechperson sollte der Hausarzt oder Praktische Arzt sein, der bei Bedarf zu Fachärzten überweisen wird. Im folgenden werden diese medizinischen Behandlungsmethoden nicht mehr weiter besprochen, da hierfür wie erwähnt ein Arzt konsultiert werden sollte.
Entfernung des Damenbarts
Es gibt mehrere mechanische Methoden der Epilation und Depilation um einen Damenbart zu entfernen, oft reicht auch ein einfaches Bleichen der Haare aus um den Damenbart unsichtbar zu machen.
Auszupfen der Haare eines Damenbarts mit einer Pinzette
Das Zupfen der Haare eines Damenbarts mit einer Pinzette ist eine gute Möglichkeit um vereinzelte dunkle Härchen zu entfernen, bei einm stark sichtbaren Damenbart ist diese Methode nicht zu empfehlen, da sie zu zeitaufwändig ist.
Blondieren der Haare eines Damenbarts
Mit Blondierungscreme wird der Damenbart nicht entfernt, sondern nur aufgehellt. Diese Methodes ist für einen Damenbart mit feinen Härchen sehr brauchbar. Die Verträglichkeit der Bleichcreme sollte man vorher an einer nicht sichtbaren Stelle am Körper testen, manchmal reagiert die Haut mit Rötung auf solche Bleichcremes.
Wachsen der Haare eines Damenbarts
Auch bei dieser Methode zur Haarentfernung sollte man sich vorher einen nicht sichtbaren Bereich zum Test vornehmen. Die Behandlung kann recht schmerzhaft sein, weshalb sie nicht für jede Frau geeignet ist. Wenn man das Wachs gut verträgt bleiben die Haare für längere Zeit unsichtbar, deshalb ist diese Methode auch bei vielen Frauen mit einem Damenbart sehr beliebt.
Rasieren der Haare eines Damenbarts
Rasieren geht schnell, hat aber den Nachteil, dass die Haare dadurch besser sichtbar werden, da sie gleich lang nachwachsen. Diese Methode sollte man daher zur Entfernung eines Damenbarts nicht verwenden – trotzdem: das die Haare durch das Rasieren dicker werden ist schlichtweg falsch.
Enthaarungscreme gegen Damenbart
Es gibt bereits Enthaarungscremes, die Frau im Gesicht anwenden kann. Bitte testen Sie die Verträglichkeit der Enthaarungscreme vorher auf einem nicht sichtbaren Körperbereich.
Laserenthaarung – Damenbart mit Laser entfernen lassen
Mit 5-8 Behandlungen kann man sich den Damenbart für immer entfernen lassen. Da die Laserbehandlung nur einen sehr kleinen Bereich (Oberlippe der Frau) betrifft, ist die Behandlung meist nicht sehr teuer. Bevor man also die oben genannten Verfahren anwendet sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man den Damenbart nicht lieber ein für alle Mal los werden möchte. Die Investition lohnt sich inzwischen langfristig gesehen – informieren Sie sich über diese Möglichkeit mit den Links zu Instituten auf dieser Homepage.
Januar 5, 2009 Keine Kommentare
Intimhaarentfernung für Mann oder Frau
Entgegen vieler Gerüchte im Internet ist die Schamhaarentfernung auch mit Lasergeräten möglich. Wie man im Interview mit einer Wiener Hautärztin hier bei Laserenthaarung.at lesen kann, ist eine Intimhaarentfernung für Mann und Frau gleichmermaßen möglich.
Am besten ist, Sie lassen sich von Spezialisten auf diesem Gebiet beraten – bitte benützen Sie zu diesem Zweck die Links auf dieser Webseite und treten Sie in Kontakt mit den verschiedenen Ärzten und Instituten. Eine weitere Möglichkeit sich gratis über die Möglichkeit einer Haarentfernung im Intimbereich zu informieren ist das Forum Haarentfernung. Hier gibt es einen eigenen Bereich zum Theme Intimrasur und Haarentfernung mit Laser/IPL wo Sie unverbindlich und anonym Fragen stellen können.
Januar 3, 2009 Keine Kommentare
Interview: Haarentfernung bei meinehautaerztin.at
Im aktuellen Interview geht es um dauerhafte Haarentfernung bei meinehautaerztin.at von Frau Dr. Klein.
Meinehautaerztin.at ist die Webseite von Frau Dr. med. univ. Brigitte Klein, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie.
Frau Dr. Klein ist nicht nur Wahlärztin für alle Kassen sondern bietet auch Leistungen wie langanhaltende Haarentfernung bei Patienten aller Hauttypen, auch bei sonnengebräunter Haut, an.
Laserenthaarung: Frau Dr. Klein, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für ein paar Fragen nehmen, bitte stellen Sie kurz Ihre Praxis vor, welche Leistungen bieten Sie an?
Dr. Klein: In der Ordination in der Währinger Straße bieten wir neben Diagnose und Therapie von Hautkrankheiten, operativer Dermatologie, Allergietestung, Wundversorgung und Muttermalkontrollen auch Faltenunterspritzungen mit Botox und Hyaluronsäure, Fruchtsäurepeelings, Piercing und Laserbehandlungen zur Epilation, Besenreiserentfernung und Hautstraffung an. Auch Akupunktur sowie Ganzkörperbehandlungen für Patienten mit Neurodermitis oder Schuppenflechte oder einfach trockener Haut stehen auf dem Programm.
Laserenthaarung:Viele Menschen interessieren sich für dauerhafte Haarentfernung – gibt es das überhaupt?
Dr. Klein: Eine vollständige und dauerhafte (“für immer“) Haarentfernung kann bei keiner Epilationsmethode, egal ob sogenannte Blitzlichtlampen oder Lasersysteme zum Einsatz kommen, garantiert werden. Effektive Langzeitepilation ist jedoch möglich, das bedeutet, dass der Behandlungserfolg bis zu Jahren anhält bzw. mit wenigen Auffrischungsbehandlungen aufrechterhalten werden kann. Jeder Mensch ist ein Individuum, unterschiedlich in der Farbe und Dicke seiner Haare, der Tiefe der Haarwurzeln, sowie im Pigmentgehalt der Haut, der Lichtempfindlichkeit, der ererbten Anlage zu dichten oder weniger dichten Haaren sowie den Hormonen, die das Haarwachstum steuern. Aus diesem Grund sind allgemeine Erfolgsversprechungen nicht möglich.
Laserenthaarung: Wie kann ich mich mit Ihrer Praxis in Verbindung setzen, wenn ich Erstinformationen erhalten möchte?
Dr. Klein: Wir sind telefonisch unter 0676 drklein = 06763755346 bzw. per Email unter office@meinehautaerztin.at erreichbar. Weitere Informationen finden Sie auf der (allerdings noch im Aufbau befindlichen) Homepage www.meinehautaerztin.at.
Laserenthaarung: Wie funktioniert das Gerät, welches Sie verwenden?
Dr. Klein: Das GentleYAG-System, ein langgepulster Hochleistung-Nd:YAGLaser, gibt einen
Lichtstrahl durch die Haut ab, der vom Haarfollikel absorbiert wird. Die Lichtenergie wird an dieser Stelle in Hitze umgewandelt, die den Follikel zerstört, während die umliegende Haut unberührt bleibt. Darüber hinaus wird die Haut während der Behandlung durch die dynamische Kühlung (DCDTM) geschützt, bei der Kältespray auf die Haut gesprüht wird, wodurch die Oberfläche gekühlt und dem Patienten mehr Schmerzfreiheit geboten wird.
Laserenthaarung: Wie lange dauert die Behandlung der Bikinizone bzw. anderer Körperbereiche?
Dr. Klein: Die Behandlungsdauer ist immer abhängig von der zu behandelnden Fläche, die Bikinizone braucht in der Regel 10-15 Minuten, für beide Beine incl. Bikinizone oder den gesamten Rücken eines Mannes muss man 2 ½ Stunden, bei manchen Patienten auch länger rechnen.
Laserenthaarung: Behandeln Sie sowohl Männer als auch Frauen?
Dr. Klein: Selbstverständlich. Während bei den Männern meist die Entfernung störender Körperbehaarung an Bauch, Brust und Rücken im Vordergrund steht (aber auch die Behandlung des Bartbereiches ist möglich), ist bei Frauen mit verstärktem Haarwuchs im Gesichts- und Halsbereich die Epilation dieser Bereiche sehr beliebt, ebenso wie die Epilation der Beine und Achseln. Behandlungen im Bereich der Bikinizone und des Intimbereiches ist für beide Geschlechter gleichermaßen interessant.
Laserenthaarung: Wie lange sind Behandlungen an sichtbaren Stellen wie dem Gesicht (Damenbart) sichtbar?
Dr. Klein: Es ist möglich, dass am nächsten, selten auch am übernächsten Tag eine diskrete Rötung (v.a. um die Haarfollikel) sichtbar ist, in den meisten Fällen ist aber bereits am Tag nach der Behandlung nichts mehr zu sehen. Unmittelbar im Anschluss an die Behandlung muss man mit einer Rötung und leichten Schwellung des behandelten Areals rechnen, dieser Zustand klingt nach wenigen Stunden völlig ab.
Laserenthaarung: Wie viele Behandlungen sind notwendig?
Dr. Klein: In der Regel sind, um einen langfristigen Behandlungserfolg 4-6 Behandlungen, meist im Abstand von ca. 4 Wochen, individuell verschieden, erforderlich, da nur Wurzeln von Haaren, die sich in der Wachstumsphase befinden, zerstört werden (das sind ca. 20%) bei jeder Behandlung. Selten sind auch mehr Behandlungen nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Laserenthaarung: Welche Bereich kann man nicht behandeln (z.B. Intimbereich, Augenbrauen,…)
Dr. Klein: Jede Körperregion ist behandelbar, alles eine Frage der Technik und Übung. Also gut, eine Ausnahme: Wimpern, aber wer möchte die schon epiliert haben. Durch das dynamische Kühlsystem wird die Hautoberfläche geschützt, sodass auch die Behandlung sensibler Stellen möglich ist, im Bereich der Augenhöhlen darf nicht innerhalb der knöchernen Begrenzung gelasert werden. Die Haut ist in dem Bereich jedoch meist so elastisch, dass das zu epilierende Areal vorher nur kurz aus diesem Bereich verschoben werden muss.
Laserenthaarung: Wie viel kostet die Enthaarung der verschiedenen Körperbereiche im Durchschnitt?
Dr. Klein: Abhängig von der Fläche, z.B. Augenbrauen 100€ für die erste, 70€ ab der 4. Behandlung, Beine komplett und Bikinizone 400€ für die erste und 300€ ab der 4. Behandlung. Die Preisliste ist im Internet abrufbar, es gibt auch Kombinationsangebote und derzeit eine Weihnachtsgutscheinaktion.
Laserenthaarung: Was sind die Risiken, die Sie bisher feststellen konnten?
Dr. KLein: Ein geringes Risiko stellt die Einnahme von Substanzen dar, die die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Dazu zählen nicht nur Medikamente, sondern auch pflanzliche Produkte. Diese können bewirken, dass die Haut besonders leicht irritabel ist und eine Rötung nach der Behandlung länger sichtbar bleibt.
Alles in allem stellt die Behandlung mit dem Gentle YAG Laser jedoch eine effektive und sichere Behandlungsform dar.
Laserenthaarung: Was unterscheidet Sie von anderen Hautärzten die Haarentfernung anbieten?
Dr. Klein: Der Candela Gentle YAG, der bei uns eingesetzt wird, ist eines der wenigen Haarentfernungssysteme, das bei Patienten ALLER Hauttypen und auch bei sonnengebräunter Haut eingesetzt werden kann. Was jedoch auch beim Gentle YAG gleich bleibt: Blonde und weiße Haare können damit nicht entfernt werden.
Laserenthaarung: Wie sind die Rückmeldungen bereits behandelter Patienten?
Dr. Klein: Alle sehr positiv, auch wenn die Behandlung nicht schmerzfrei ist (sie wird von den meisten jedoch als deutlich harmloser als mechanische Epilationsmethoden eingestuft), sind Erfolge schon nach der ersten Behandlung zu sehen. Besonders zufrieden sind Patienten, für die bisher immer wieder einwachsende Haare ein Problem darstellten.
Vielen Dank für die Beantwortung dieser Fragen.
Januar 1, 2009 1 Kommentar

