Thema — Haarentfernungsmethoden
Was ist günstiger, Nassrasur oder Trockenrasur?
Was ist günstiger, Nassrasur oder Trockenrasur? Das Thema „Rasieren“ ist so alt wie die Menschheitsgeschichte.
Höhlenmalereien belegen, dass sich bereits vor 25.000 Jahren die Menschen lästiger Haare mittels scharfer Steinkanten oder Muscheln entledigten. Und während über Jahrtausende hinweg mit den Kulturen auch die diversen Bartmoden wechselten, gab es wenig Diskussion über das wie. Mittels eines Messers wurden die lästigen Haare abgeschabt und der Gang zum Barbier eine oft lieb gewonnene Gewohnheit.
Seit jedoch mit dem elektrischen Strom auch Rasierapparate Einzug in unsere häuslichen Domänen gehalten haben, geht zumindest durch den männlichen Teil der erwachsenen Bevölkerung ein Riss. Manche mögen es nass, manche trocken. Aber auch Frauen beteiligen sich mittlerweile an dieser Diskussion.
Was ist günstiger, Nassrasur oder Trockenrasur?
Die Frage „Was ist günstiger, Nassrasur oder Trockenrasur?“, lässt sich nicht so einfach beantworten. Während die Einen mit einer Zehnerpackung Billig-Einwegrasierer um 1,69 € aus dem Drogeriemarkt drei bis vier Monate auskommen, bedeutet für Andere die Rasur Kult.
Die Nassrasur
Nehmen wir ein Beispiel: Herr O. legt großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres und ein besonderes Umfeld. In seinem Badezimmer liegt griffbereit auf dem Ablagebrett das alte Rasiermesser seines Großvaters. Ein Erbstück und immer wieder Anlass für „Männergespräche“. Daneben der Rasierpinsel aus Dachshaar und nicht zu vergessen, die englische Rasierseife aus dem Edelladen. Der Abziehriemen fürs Messer hängt selbstverständlich auch gut sichtbar im Bad. Hat Herr O. Zeit, so zelebriert er das uralte Ritual.
Dieses nimmt jedoch etwas mehr Zeit in Anspruch, als die Ruck-Zuck-Trockenrasur. Das Messer wird geschliffen, die Seife aufgeschäumt. Zuerst kommt ein feucht-heißes Handtuch zum Erweichen der Barthaare aufs Gesicht, danach wird das Gesicht sorgfältig eingepinselt und schließlich der „Schnitt“. Ein bisschen Nervenkitzel macht schließlich die Routine spannend. Mit duftendem Aftershave ist der Mann nun perfekt. Soll es schneller gehen, hat „Mann“ aber auch die praktischen Einwegrasierer – nicht ganz so gut sichtbar – im Kasten.
Wem die Sache mit den Klingen zu riskant ist, oder wer über weniger handwerkliches Geschick verfügt, greift lieber zu den Elektrischen. Elektrische Rasierapparate gelten als sicher, die Gefahr, sich unschöne Schnittverletzungen zuzufügen, ist praktisch gleich null.
Tipp: Bei Amazon Einwegrasierer bequem von zuhause aus bestellen!
Nassrasur mit Einweg-Rasiersystemen
Einwegrasierer finden in der Regel wesentlich mehr Verwendung als das gute alte Rasiermesser oder die sogenannten Rasierhobel mit den Klingen. Sie sind keineswegs, wie die Bezeichnung vielleicht nahe legen würde, Wegwerfartikel zum einmaligen Gebrauch. Folgt man den zahlreichen Internetforen zu diesem Thema, so gibt es ganz unterschiedliche Gebrauchszeiten, je nach Anwendungshäufigkeit, Haarqualität und Produkt.
Es gibt große Unterschiede, in Bauart, Qualität und Preis. Je nach Modell sollen Einwegrasierer, Rasiersysteme mit austauschbaren Klingen, Schwing- oder Fixkopf, Gleitstreifen oder nicht, für eine perfekte Rasur sorgen.
Auch die Damenrasierer unterscheiden sich, abgesehen von der Farbe, meist wenig von den Herrenrasierern. Viele Damen verwenden Herrenmodelle, etliche Herren aber auch gerne die Damenmodelle. Hautreizungen lassen sich nicht immer vermeiden und hängen manchmal auch mit der individuellen Produktverträglichkeit von diversen Rasierschäumen, -seifen oder –gelen zusammen. Ob die Nassrasur auch preislich verträglich ist, kommt auf das verwendete Modell sowie die verwendeten Zusatzprodukte an.
Fazit Nassrasur – Rasiersystem mit austauschbaren Klingen
Ein Nassrasierer mit austauschbaren Klingen kostet im Handel meist um die 10 € inklusive einer „Startklinge“. Dazu kommen die Kosten für neue Klingen. Je nach System kosten Ersatzklingen (4er Packung) zwischen 10 und 15 €. Auch Rasierschaum muss laufend nachgekauft werden. Je nach Marke kann mit einem Preis von circa 2 €/250 ml rechnen. Ein „Nassrasur-Starterpaket“ kommt also circa auf 25 €.
Verwendet man eine Klinge mehrmals, kann man zwar etwas Geld sparen, jedoch steigt dadurch die Gefahr, dass Hautirritationen auftreten und man muss mit einem eher unsauberen Ergebnis rechnen, da die Klingen abstumpfen. Im Großen und Ganzen sollte man den Überblick über Ersatzklingen und den Rasierschaumvorrat nicht verlieren, denn diese Produkte müssen laufend nachgekauft werden. Somit ist eine Trockenrasur mit einem elektrischen Rasierer auf Dauer sicher günstiger.
Die Trockenrasur
Noch ein Beispiel: Herr W. ist ein vielbeschäftigter Mann, für ihn ist Rasieren lästige Pflicht. Sein Zeitrahmen für diese Dinge ist äußerst eng gesteckt. Hauptsache es geht schnell und unkompliziert. Wozu zeitraubende Körperpflegerituale? Der Rasierapparat liegt griffbereit im Badezimmer. Schnell übers Gesicht gekratzt und fertig ist man, bereit für neue, spannendere Dinge im Leben.
Tipp: Der elektrischer Rasierer der Wahl kann bei Amazon bequem von der Couch aus bestellt werden!
Trockenrasur mit dem elektrischen Rasierer
Die Auswahl ist beängstigend groß, wobei man zwischen sogenannten Folienrasierern und Rasierern mit Rotationssystem unterscheidet. Natürlich gibt es auch elektrische Rasierer, die sowohl für die Trockenrasur als auch für die Nassrasur verwendet werden können.
Auch hier gilt, Geschmäcker sind verschieden und die Dicke der Geldbörse auch. Das gilt auch für die Hautverträglichkeit, Hautreizungen sind auch mit dem Rasierapparat nicht immer vermeidbar.
Fazit Trockenrasur – elektrischer Rasierer
Der durchschnittliche elektrische Rasierer kostet zwischen 30 und 100 €. Die meisten elektrischen Rasierer können aufgeladen und kabellos verwendet werden. Je nach Mann, System und Preisklasse unterscheiden sich auch die Ergebnisse. Bedenken Sie, dass der Scherkopf für optimale Ergebnisse circa alle 2 Jahre ausgetauscht werden sollte. Auch die regelmäßige Reinigung des elektrischen Rasierers sollte nicht vernachlässigt werden. Eine Rasur mit einem elektrischen Rasiersystem ist unkompliziert und spart Zeit. Auf Dauer sicher die günstigere Variante.
Wie positiv ein Rasiersystem bewertet wird, hängt letztlich davon ab, womit man sich wohlfühlt, wie gut das Ding in der Hand liegt, wie gleichmäßig der Bart des Anwenders wächst und welche Ansprüche an das Ergebnis gestellt werden. Soll es ein „Babypopo“ sein, dann wird häufiger der Nassrasur der Vorzug gegeben, soll lediglich ein bestehender Bart getrimmt werden, dann geht’s auch oft elektrisch.
März 15, 2009 2 Kommentare
Nassrasur oder Elektrorasierer – der Vergleich
Ob Mann oder Frau – wir rasieren uns eigentlich fast täglich. Ob im Gesichtsbereich, unter oder an den Armen, den Beinen oder den Achseln: ein Rasier hat täglich einen gründlichen Job zu erledigen. Doch welcher Rasierer leistet nun die bessere Arbeit: der Nassrasierer oder der Elektrorasierer?
Im Laufe der Jahre ändern wir ebenso wie unsere Kleidung auch die Wahl des Rasierers. Eine praktische und zeitsparende Variante bietet jedenfalls der Elektrorasierer. Hier kann ohne Schaum und andere lästige Vorarbeit rasiert werden. Die Prozedur geht schnell vonstatten, nach der Rasur kurz den Elektrorasierer „enthaaren“, noch schnell ein wenig Aftershave auflegen – fertig.
Die ersten Trockenrasierer mit rotierenden Klingen wurden mit einem mechanischen Aufziehmotor betrieben. Die Firma Remington brachten gegen 1931 den ersten Elektrorasierer auf den Markt, welcher dann auch in den fünfziger Jahren in Deutschland verkauft wurde.
Heutzutage gibt es verschiedene Modelle in unterschiedlichsten Designs. Die Vorteile bei dem Trockenrasierer liegen klar auf der Hand: eine rasante Zeitersparnis, welche selbst unter Zeitdruck eine optimale Rasur ermöglichen, machen den Trockenrasierer zu einem Favoriten. Durch eine ultradünne Scherfolie werden morgendliche Blutbäder vermieden und je nach Bauart des Rasierers wird die Rasur durch hin – und herbewegende Messerblöcke verfeinernd sowie optimiert. Auch bei Akne, Ekzeme oder Muttermalen eignet sich eine Trockenrasur besser als eine Nassrasur. Durch die sichere Rasur werden hier Risse der Haut vermieden, dennoch sollte peinlichst auf die Reinigung der Scherblätter geachtet werden.
Doch auch wenn diese dünnen Scherfolien durch ihren akkuraten Rasierauftritt glänzen, so liegt der Nachteil des Auswechselns der Klinge klar auf der Hand – die Messerblöcke müssen bei vielen Modelle erst bestellt werden und sind nur mit Fingerspitzengefühl und nach genauester Anleitung zu wechseln, während bei Nassrasierern das Austauschen der Klingen innerhalb weniger Sekunden erfolgt und die Klingen in jedem Drogeriemarkt zu erhalten sind. Bei einer Nassrasur liegen die Klingen des Rasierers zudem direkt auf der Haut auf, so dass nach einem Tag die Rasur bei Frau und Mann noch frisch rasiert wirkt. Bei einer Trockenrasur und je nach Haarwuchs kann es durchaus sein, dass bereits nach einem halben Tag winzige Härchen wieder sprießen.
Etwas aufwendiger ist die Rasur mit dem Nassrasierer: Haut einweichen, einschäumen, mit dem Strich rasieren, gegen den Strich rasieren, gelegentlich eine neue Klinge einsetzen, Nassrasierer säubern, enthaarte Körperstelle eincremen und irgendwann ist auch diese Rasurprozedur beendet.
Die alten Ägypter verwendeten bereits im 4. Jahrhundert ein Rasiermesser aus Kupfer oder Bronze. Im 17. Jahrhundert wurde dann in Sheffield das Klapp-Rasiermesser mit einer Edelstahlklinge ins Leben gerufen. Die Rasuren erfolgten jedoch nicht im heimischen Badezimmer, sondern wurden von einem Barbier übernommen, der diese heikle Prozedur übernahm. Anfang des 20. Jahrhundert zog dann der Heimrasierer in die Haushalte ein, welche mit Gillette-Rasierklingen besetzt waren und keine besonderen Kenntnisse vom Rasierenden verlangten. Seit dieser Zeit hat sich die Anzahl sowie Beschaffenheit der Klingen in allen möglichen Variationen verändert, doch die grundlegende Art der Nassrasur blieb gleich.
Zunächst wird das Hautareal gründlich gewaschen, Beinregionen werden meist unter der Dusche oder in der Badewanne in warmem Wasser eingeweicht. Nach diesem Vorgang kommt der Rasierschaum oder das Rasiergel zum Einsatz, bevor die eigentliche Rasierprozedur durch den Rasierer begonnen werden kann. Auch heute noch sind im Handel Rasiermesser oder Rasierhobel mit verschiedenen Rasierklingen erhältlich. Doch die Wahl der neuesten und innovativen Rasierapparate spricht für sich: ob Doppelklingen, Fünffachklingen, hinter Gittern oder ohne Gitter, mit Aloe Vera – Schutz oder Schäumungszusatz – die Vielfalt ist enorm.
Nach der Rasur wird das enthaarte Körperteil nochmals mit klarem Wasser gesäubert und eingecremt. Ist nun doch ein Malheur passiert und eine oder mehrere Stellen bluten, so kann dies mit Alaunstein abgetupft, oder mit kleinen Stückchen Toilettenpapier oder Papiertüchern abgeklebt werden, bis die Blutung gestoppt ist. Ein mildes Aftershave oder ein Balsam sorgen nach der Rasur für ein angenehmes Rasurergebnis und helfen der Haut gleichzeitig zur Regeneration oder Erholung.
Ob Trocken- oder Nassrasierer – für glatte Haut sind beide Varianten bestens geeignet. Welche Methode von Mann oder Frau bevorzugt wird, hängt von der Haut, dem Typ und sicherlich auch den Vorlieben hab.
Februar 11, 2009 Keine Kommentare
Enthaarungscremes vs. Wachs – was ist besser?
Mittlerweile bietet der Markt heutzutage eine enorme Auswahl an Haarentfernungsmethoden an: ob eine Nass- oder Trockenrasur, mit Schaum oder ohne, mit einem Elektrorasierer, Epilierer oder mit dem Laserverfahren für dauerhaft glatte Beine – für jedermann ist eine passende Variante vorhanden.
Jede Methode hat definitiv ihre Vor- und Nachteile. Welche für Sie die beste Variante ist, hängt natürlich neben Ihren Vorlieben auch von der Beschaffenheit Ihrer Haut ab.
Generell ist zu beachten, dass eine Haarentfernung bei Krampfadern, offenen Wunden und Muttermalen nicht durchzuführen oder nur mit äußerster Vorsicht zu genießen ist. Für alle anderen gilt der Grundsatz: probieren geht über studieren. Mit der Zeit findet jede Frau und auch jeder Mann die ideale Lösung zur Entfernung lästiger Härchen an Armen, Beinen und unter den Armen. In vielen Fällen soll es schnell, gründlich und mit möglichst wenig Schmerzen vonstatten gehen. Eine Rasur, ob trocken oder nass, bietet eine fixe Lösung, ohne Schmerzen, doch die lästigen Haare treten in einer Vielzahl von Fällen innerhalb weniger Tage wieder zum Vorschein. Elektrische Geräte reißen häufig mehr an den Haaren, als das sie sauber abgeschnitten werden und die kritisch beäugten Epilierer werden eher mit Samthandschuhe verwendet. Doch was ist mit den einfachen Mitteln wie beispielsweise Enthaarungscremes und Wachsungen?
Enthaarungscremes gibt es zum Beispiel in reichlicher Auswahl, in schönen Verpackungen mit verschiedenen Geruchssorten in allen Drogerien zu kaufen. Doch nicht jede hält auch, was sie verspricht. Entweder ist bei der Anwendung der Geruch der Creme zu streng oder die Härchen werden nicht vollständig entfernt. Dabei ist das Keratin in den Enthaarungscremes des Rätsels Lösung: diese lösenden Wirkstoffe dringen in das Haar direkt unter der Hautoberfläche ein und nach einer festgelegten Einwirkzeit werden Creme samt Härchen mit dem mitgelieferten Spachtel, Schwämmchen oder einem Kosmetiktuch schmerzfrei und schnell abgetragen. Bis die Härchen wieder nachwachsen dauert es in der Regel acht bis zehn Tage. Ob die Haare allerdings nach der Enthaarung stoppelig oder fein nachwachsen liegt allein in der Veranlagung des Menschen und hat mit dem Produkt nichts zu tun. Die meisten Enthaarungscremes werben durch ihre besonders gute Hautverträglichkeit, dennoch sollte einen Tag vor der kompletten Anwendung ein kleiner Test an einer unauffälligen Stelle durchgeführt werden. Denn: die chemischen Substanzen, welche in Enthaarungscremes enthalten sind, können empfindliche Hautpartien durchaus reizen.
Auch wenn die Enthaarungscremevariante schnell und praktisch erscheint, gibt es immer noch Haarentfernungsmethoden mit Wachs. Diese Methode kann entweder durch Warm- oder Kaltwachsungen vorgenommen werden. Die fertigen Kaltwachsstreifen sind hier jedoch einfacher in der Anwendung und bieten weiterhin eine enorme Zeitersparnis im Gegensatz zum Heißwachs, bei dem der Wachs zuerst aufgelöst und speziell aufgetragen werden muss. Dennoch sollte jeder selbst entscheiden, welche Variante am sinnvollsten und einfachsten für sich selbst ist.
Bei den Wachsmethoden umfasst das Enthaarungswachs die Härchen, so dass diese beim Abziehen des Wachses ausgerissen werden. Neben dem Vorteil, dass diese Methode bei korrekter Durchführung sehr gründlich ist, bleibt die behandelte Haut weiterhin ungefähr bis zu vier Wochen haarfrei. Dennoch kann die Haarentfernung mit Wachs nicht jederzeit vorgenommen werden. Während bei Enthaarungscremes eine Haarlänge von wenigen Millimetern genügt, um eine Haarentfernung vorzunehmen, benötigt man für die Methode mit Wachs eine Haarlänge von mindestens einem halben Zentimeter. Die Variante der Wachsung bietet außerdem einen weiteren Nachteil: im Gegensatz zur Enthaarungscremes kann die Wachsung durchaus schmerzhaft sein. Je nach Empfindlichkeit der Person und der zu enthaarende Stelle ist die Anwendung sehr unangenehm, während bei der Enthaarungscreme das Entfernen der Haare ohne Schmerzen oder Zwicken abläuft.
Ob Enthaarungscremes oder Wachsungen für Sie am Besten ist, lässt sich im Idealfall durch den Selbsttest bestimmen. Nehmen Sie sich für jede Methode Zeit und beachten Sie genau die Vorgehensweisen, damit die Arbeit am Schluss auch von Erfolg gekrönt ist. Mit welcher Methode Sie letztendlich besser klarkommen und was Ihnen persönlich mehr zusagt, liegt allein in Ihrem Ermessen.
Februar 10, 2009 1 Kommentar
Depilation mit Sweet Depil
Sweet Depil reibt lästige Körperbehaarung einfach weg, verspricht der Pro-Idee-Versand. Dazu wird unter einen speziellen Depilationshandschuh ein Schleifpad mit winzigen Kristallen aus Siliziumkarbid geklebt. Kreisende Bewegungen mit dem Pad in wechselnde Richtungen sollen die Haare – sanft – entfernen. Zusätzlich verspricht die Schleifmassage, abgestorbene Hautschuppen gleich mit zu beseitigen.
Unsere Testerinnen enthaarten einen Unterschenkel mit Sweet Depil, den anderen mit einem Nassrasierer und Schaum. Beide Enthaarungsprozeduren gefielen zwar insgesamt „gut“. Der Nassrasierer bekam aber mehr Pluspunkte: Er entfernt die unerwünschten Haare gründlicher und schneller als Sweet Depil.
Bessere Noten erhielt Sweet Depil allerdings für die Hautverträglichkeit: keine Rötungen wie oft beim Rasieren, und keine Klinge, die verletzen kann. Manche Testerin fand den Peelingeffekt von Sweet Depil besonders positiv.
Aber egal ob Rasur oder Sweet Depil: Die Haare wachsen in gleicher Stärke und Geschwindigkeit wieder nach.
Billig ist das Enthaaren mit Sweet Depil übrigens nicht: Für das gesamte Set mit zwei Handschuhen und 20 Schleifscheiben sind knapp 50 Euro zu zahlen.
Dezember 24, 2008 1 Kommentar
Laserenthaarung: das Philips Patent
Ein glatter haarloser Körper scheint das Non-Plus-Ultra der jetzigen Generation zu sein. Enthaarungs-Gels, Cremes und neuartige Rasiersysteme versprechen dem Wildwuchs Einhalt zu gebieten. Die neueste Erfindung aus dem Hause Philips soll aber alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen: Die Bekämpfung der Haare mit Halogen-Licht soll Hautirritationen der Vergangenheit angehören lassen und den Nachwuchs zumindest für einige Zeit stoppen.
Dass man mit Licht Haarfollikel zerstören kann, ist nicht neu. Allerdings waren die bisherigen Methoden schmerzhaft, da die Follikel so stark erhitzt wurden, dass sie im wahrsten Sinn des Wortes explodiert sind. Diese Art der “Photoepilation” hat zudem zu unterschiedlich starken Hautreizungen geführt, wie dies mehrere Betroffene berichten. Allerdings haben die Forscher in den Philips Laboratorien etwas anderes entdeckt: schwache Impulse von Licht, das nahe am Infrarot-Spektrum liegt, führt dazu, dass die Follikel in eine Art “Schlafzustand” – der so genannten Telogenphase – verfallen. Das Licht stammt aus einer Halogenlampe, die 15 Millisekunden lange Lichtimpulse abgibt. Diese sind allerdings so gefiltert, dass nur 600 bis 950 Nanometer Wellen langes Licht in die Follikel dringt.
Das Gerät soll zudem über einen Sensor verfügen, der die Intensität der Bestrahlung – je nach Haut- und Haartyp – auch automatisch regulieren kann. Drei Anwendungen über einen Zeitraum von zwei Wochen hinweg sollen den Haarwuchs um 90 Prozent reduzieren, gibt Philips an.
Noch gibt es keine genauen Informationen über das Gerät und dessen Preis, aber es sieht so aus als ob in Zukunft die Möglichkeiten zur dauerhaften Haarentfernung besser, billiger und gesünder werden.
Dezember 24, 2008 Keine Kommentare
Haarentfernung mit Enthaarungscremes
Wenn der Winter der warmen Jahreszeit Platz macht, holen Frauen auch gern wieder die kürzeren Kleider und Röcke aus dem Schrank um Bein zu zeigen. Leider sind ein paar Beine erst dann wirklich schön anzusehen, wenn diese keine lästigen Härchen aufweisen. Was tut Frau eben nicht alles, um schön zu sein?
Neben Rasierern, Epilieren und Kalt- oder Heißwachsungen bietet der Markt auch noch eine Reihe von Enthaarungscremes an, die beim Kampf gegen Körperbehaarungen helfen sollen. Diese Cremes können an Beinen, Armen und im Achselhöhlenbereich angewandt werden. Für die Bikinizonen sind diese Cremes allerdings nicht geeignet, da auf den Verpackungen von Anwendungen in der Nähe und an den Schleimhäuten abgeraten wird. Aufgrund der unangenehmen Gerüche werten viele Frauen Enthaarungscremes ab und beschreiben den Geruch als „beißend“, „stechend“ und „zu chemisch“ – dies hat sich mit den Jahren geändert, so dass ein erfrischender Duft während der Körperenthaarung freigesetzt wird. Doch wie genau geht eine Haarentfernung mit Enthaarungscremes von statten und was ist bei der Anwendung zu beachten?
Im Vergleich zu anderen Enthaarungsmethoden ist der Umgang mit den Enthaarungscremes sehr einfach gehalten und schmerzfrei. Der Markt bietet reichlich Auswahl, in den meisten Drogeriemärkten wird eine große Palette von Enthaarungscremes oder Enthaarungsschäumen angeboten. Diese bestechen in erster Linie durch die schicke Verpackung und den verlockenden Duft der Cremes. Im Badezimmer angelangt, ist es wichtig, dass die Härchen die auf der Verpackungsanleitung bestimmte Länge aufweisen, damit eine Enthaarung erfolgreich und leicht vorgenommen werden kann. Nach dem Öffnen der Packung findet man eine Cremetube und einen Spachtel oder Schwämmchen vor. Ein Geruch von Blüten oder Obst schwebt während des Auftragens der Creme in der Luft, welche eine Enthaarungsbehandlung zum Wellnessakt avancieren lässt.
Ein Blick auf die Inhaltsstoffe verrät einiges über das Produkt: chemische Enthaarungsmittel beinhalten Thioglykolsäure, welche die Struktur und Festigkeit des Keratins – Hauptbestandteil des Haares – schwächt. Nach der Einwirkzeit von ca. 5 -10 Minuten wird die Creme mit Hilfe von lauwarmem Wasser abgespült und mit dem Spachtel abgehoben oder dem Schwamm abgerubbelt. Da die Thioglykolsäure einen sehr hohen pH-Wert aufweist, kann die Creme die Haut reizen. Daher sollte eine Anwendung auf entzündeter oder irritierter Haut vermieden werden. Nach dem Abtrocknen werden die enthaarten Körperzonen noch leicht eingecremt und fertig ist die Enthaarung.
Selbstverständlich ist diese Methode einfacher in der Handhabung, als mit den klebrigen Kaltwachsstreifen, schmerzfreier als mit einem Epilator und auch zeitsparender als mit einem Rasiergerät die gesamten Haarbereiche zu bearbeiten. Aber gibt es nur Vorteile beim Enthaaren mit Cremes?
Nicht ganz: bei einigen Menschen kann es nach dem Auftragen der Cremes zu leichten Rötungen oder Juckreizen in der angewandten Körperregion kommen. Daher empfehlen Hersteller vor der kompletten Anwendung die Creme beispielsweise an der Ellenbeuge auszutesten. Hat sich innerhalb von 24 Stunden keine Reaktion bemerkbar gemacht, so kann die Creme bedenkenlos für die Körperenthaarung angewandt werden. Dieser Test kann allerdings auch trügerisch enden: eine Ellenbeuge ist weitestgehend nicht so empfindsam wie die feuchte Achselhaut.
Auch die Dauerhaftigkeit von Enthaarungscremes wird leicht unterschätzt – bereits wenige Tage nach der Anwendung einer Creme oder eines Schaums zeigen sich die ersten kleinen Haarstoppel. Somit dauert das Nachwachsen der einzelnen Haare genauso lang wie beim Rasierern. Die Unterschiede sind nicht groß zu verzeichnen, die Haare sind ebenso sichtbar und fühlbar und eine erneute Anwendung der Enthaarungscreme ist unumgänglich
Vor nicht allzu langer Zeit wurden sämtlichen Enthaarungscremes allergieunterstützende Stoffe nachgesagt. Dies führte dazu, dass die Cremes und Schaums in Verruf gerieten. Erst nachdem Hersteller neue Produkte auf den Markt brachten, welche für besonders empfindliche und sensible Haut gedacht waren, folgte das Comeback. Aufgrund der heutigen Technologie und Forschung sind bereits Enthaarungscremes erschienen, welche für jeden Haar- und Hauttypen geeignet sind. Somit können sowohl Frauen, als auch Männer auf die wohl duftenden Cremes zurückgreifen und sich von deren Qualität überzeugen.
November 11, 2008 Keine Kommentare
Rasieren verglichen mit Epilieren
Betrachtet man die verschiedenen Methoden zur Haarentfernung, so fällt es Frau und auch Mann teilweise recht schwer, sich für die richtige Variante zu entscheiden. Schnell soll die Rasur gehen, lang anhaltende Glätte gewährleisten und auch nicht zu schmerzhaft sein. Die Industrie lässt sich für jeden Geschmack etwas einfallen, nur muss es in erster Linie auch den Endverbraucher ansprechen. Nicht jeder ist für sämtliche Varianten zur Haarentfernung zu begeistern und manchmal hält das gekaufte Produkt auch nicht, was der Werbeslogan besagt. So kann man mittlerweile zwischen Kalt- oder Heißwachsungen, Epilieren, normaler Rasur oder Laserbestrahlungen wählen, um nur wenige Methoden der Haarentfernungen zu nennen. Doch sind diese Varianten auch befriedigend in Schnelligkeit, Effektivität und Schmerzfaktor?
Vergleichen wir das Rasieren mit dem Epilieren, so kann man durchaus sagen, dass allein vom Anschein der Rasierapparat punktet. Er liegt gut in der Hand und behindert nicht durch einen Kabelanschluss. Mit einem normalen Ladyshaver beispielsweise, kann sich die Frau schnell und schmerzlos rasieren. Natürlich kommt es darauf an, ob die Klingen brandneu sind und ob diese hinter Gittern liegen oder nicht. Sind die Schneiden frisch, so sollte bei der ersten Rasur mit Vorsicht gearbeitet werden, um kleine Schnittwunden zu vermeiden. Ein klarer Vorteil bei der Rasur mit einem Rasierapparat liegt auch in der Anwendung: so kann dieser sowohl unter den Achseln, als auch an den Armen, der Bikinizone und den Beinen angewandt werden. Die Rasur erfolgt mühelos, geht schnell von statten und hinterlässt – je nach Sorgfalt – ein makelloses und glattes Aussehen.
Nach dem Rasieren ist darauf zu achten, der Haut mit Cremelotionen die verlorene Feuchtigkeit zurückzugeben. Wer seine Haut zusätzlich schonen möchte, kann auch spezielle Rasierschäume benutzen, die vielfältig im Handel zu erwerben sind. Um den Rasierapparat und die Klingen zu pflegen, sollte es nicht versäumt werden, nach der Rasur das Gerät ausreichend unter fließend lauwarmem Wasser zu säubern. Es sollte zudem darauf geachtet werden, den Rasierer trocken zu legen, da angestaute Wasser sich einlagern und mit der Zeit einen unangenehmen, muffigen Geruch hinterlassen kann. Hersteller empfehlen daher, den gesamten Rasierapparat mindestens ein Mal pro Jahr zu erneuern.
Betrachten wir den Epilierer, so wirkt dieser in Form und Farbe durchaus modern und ansprechend. Verschiedene Hersteller werben mit neuesten Technologien und individuellen Modellen – aber kann er mit einem gewöhnlichen Rasierapparat konkurrieren? Vor dem ersten Gebrauch sollte man sich auf jeden Fall der Gebrauchsanleitung widmen. So kann man nur spezielle Epilierer auch in Badewannen oder Duschen nutzen. Da die meisten Modelle jedoch über eine Steckdose ihre Energie beziehen, wird dies logischerweise nicht auf diese Geräte zutreffen. Schalten wir das Epiliergerät ein erstes Mal ein, so wird sich manch einer denken, ein Höllengerät zu bedienen. Viele klingen durchaus erschreckend und die rotierenden Walzen lassen nur unschönes erahnen. Die ersten Rasierdurchgänge können bei einigen Menschen durchaus schmerzhaft sein, dennoch ist dies ein gut zu ertragener Schmerz.
Neueste Modelle arbeiten mit integrierten Kühlsystemen, um die Haut bereits vor der Haarentfernung zu schonen. Vorteil des Epilierens: während die Härchen bei der normalen Rasur innerhalb weniger Tage wieder sprießen, ist man bei einer Epilation bis zu mehrere Wochen von lästigen Haaren befreit. Der Epilierer arbeitet mit Walzen oder Federn, welche die zu entfernenden Härchen an Armen oder Beinen an der Wurzel herausziehen. Dies beschert dem Anwender relativ schnell eine glatte Haut. Nach der Behandlung kann es an einigen Stellen zu Rötungen kommen, die allerdings nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Dies kann mit zusätzlichem Eincremen der Haut unterstützt werden.
Das Epilier-Gerät wird von den meisten Herstellern nicht zur Haarentfernung an den Achselhöhlen sowie im Intimbereich empfohlen, da es gerade an diesen Stellen sehr schmerzhaft sein kann. Daher sollte der Rasierapparat nicht zu weit aus dem häuslichen Badezimmer verbannt werden.
Auch nach der Rasur ist der Epilierer mit einem dafür vorgesehenen kleinen Pinsel zu säubern, damit die Härchen auch eine nächste Enthaarung ohne Verstopfungen oder Behinderungen erfolgen kann.
Obwohl der Rasierapparat preislich gesehen zum Epiliergerät wesentlich günstiger ist, so kann dieser mit der Wachstumsschnelle der Härchen nicht mithalten. So hat jedes Gerät seine Vor- und Nachteile, die ein jeder unterschiedlich für sich herausfinden wird.
Oktober 22, 2008 Keine Kommentare
Was ist billiger – Rasieren oder Laser-Epilation?
Eine Frage die man oft im Internet findet: “Was ist billiger – Rasieren oder Laser-Epilation?”. Darauf möchte ich mit einem kleinen Rechenbeispiel antworten.
Kosten fürs Rasieren
Nehmen wir an, es handelt sich um den Bauch und die Brust eines Mannes. Zum Rasieren wird ein Gillette Naßrasiere verwendet, also muß man mit ca. 4 € pro Klinge inklusive Rasierschaum rechnen. Pro Monat verwenden wir eine Klinge, d.h. im Jahr kostet uns die Naßrasur ca. 48 €. Wenn wir über eine Zeit von 30 Jahren rechnen kommen wir auf 1440 €.
Kosten für die Laser-Epilation
Für die dauerhafte Haarentfernung der Brust und des Bauchs müssen wir schon mit ca. 300 € pro Behandlung rechnen. Für ein sehr gutes Ergebnis ist die Annahme von 6 Behandlungen durchaus berechtigt, d.h. die Gesamtkosten betragen ca. 1800 €.
Fazit
Sogar über eine Laufzeit von 30 Jahren ist die Laserenthaarung nicht billiger als Rasieren. Jedoch hat die Laser-Epilation einen sehr großen Vorteil: man braucht NICHTS mehr zu tun, die Haare sind einfach weg. Beim Rasieren ist neben dem Aufwand auch noch die Problematik von Hautreizungen und Rasurbrand zu bedenken. Daher ist für bestimmte Körperbereiche (Brust, Bauch, Damenbart, Beine, Achseln,..) die Laserenthaarung als vorteilhaft zu empfehlen, während für andere Körperbereiche (Bart eines Mannes) die Haarentfernung mit Laser oder IPL gut überlegt werden sollte. Die Haare wachsen nämlich nie wieder so nach wie vor der Behandlung, auch wenn sich die eine oder andere Haarwurzel nach Jahren wieder zurück meldet – der Großteil der Wurzeln sind für immer weg!
September 19, 2008 Keine Kommentare
Haarentfernung mit Veet Produkten
Haarentfernung mit Veet Produkten kann auf zwei Arten durchgeführt werden: durch Epilation, also die Haare mitsamt den Wurzeln entfernen und durch Depilation, also die Haare ohne Wurzeln entfernen.
Epilation – Veet Wachs
Veet hat für die Epilation verschiedene Wachs-Produkte im Angebot: Kaltwachsstreifen, Kaltwachsstreifen fürs Gesicht, Bikini und Achselhöhlen Wachsstreifen, Gesichtswachs mit Aloe Vera und Warmwachs Tiegel. Jedes dieser Produkte kann auf die Haut aufgetragen werden und durch Abziehen des Wachsstreifens werden die Haare entfernt. Diese Methode der temporären Haarentfernung wirkt sehr gut, hält bis zu einigen Wochen an und hat so gut wie keine Nebenwirkungen.
Depilation – Veet Cremes
Möchte man noch weniger Aufwand treiben, dann kann man die Depilation ausprobieren – durch dieses Haarentfernungsmethode werden die Haare nur bis zur Hautoberfläche entfernt, sind dadurch schneller wieder sichtbar, aber das Verfahren ist dafür einfacher in der Anwendung. Veet hat die folgenden Depilationsprodukte im Angebot: Dusch-Haarentfernungscreme, Haarentfernungscreme im Pumpspender, 3 Minuten Haarentfernungscreme, Haarentfernungscreme Sensitiv. Die Anwendung kann man so zusammenfassen: das Mittel auftragen und dann abwischen und mit Wasser nachspülen. Die Haare werden durch die in den Cremes enthaltenen Chemikalien zerstört, was natürlich auch eine Belastung für die Haut darstellt. Die mit der Creme behandelten Areale werden nach wenigen Minuten komplett von allen Haaren befreit, weshalb diese Methode für schnelle Enthaarung sehr beliebt ist.
Erfahrungen mit Veet Produkten
Im Internet kann man lesen, dass die Depilationsprodukte teilweise stark auf der Haut brennen und es Probleme mit dem Entfernen von dickeren Haaren besteht. Eine grundsätzliche Empfehlung ist: wenn das Mittel zu stark brennt, sofort mit Wasser abspülen.
Die Epilationsprodukte werden im Allgemeinen als problemlos angesehen, natürlich gibt es hier Unterschiede was die verschiedenen Körperbereich betrifft. So empfinden viele, die Veet Wachsstreifen für die Entfernung der Haare im Gesicht sehr gut geeignet, für die Haarentfernung im Achselbereich aber eher ungeeignet.
Zusammenfassend kann man Veet-Produkte sehr empfehlen, da es bereits sehr viel Erfahrungswerte gibt und man weiß worauf man sich einlässt, wenn man Veet Produkte ausprobiert.
September 18, 2008 Keine Kommentare

