Laserhaarentfernung: Ungebetene Härchen ade!
Wäre es nicht schön, sich nie wieder rasieren zu müssen? Mit ziemlicher Sicherheit hat jede Frau und jeder Mann schon einmal diesen Satz gedacht. Im Hinterkopf spukt dem einen oder anderen von ihnen wahrscheinlich auch die Möglichkeit, seinen ungeliebten Härchen mit der innovativen Methode der Laserhaarentfernung auf die Pelle zu rücken. Laut werdende Bedenken sind oftmals der Preis oder schlichte Unwissenheit, wie dieses Verfahren funktioniert und für wen es in Frage kommt. Deswegen gibt es hier einen kleinen Einblick in die „Welt“ der Laserhaarentfernung:
Wer dieses Verfahren an sich vornehmen lassen möchte, muss zunächst die schlichte Voraussetzung erfüllen, dunkle Haare an den zu behandelnden Körperzonen zu haben, da es mithilfe dieser Behandlungsmethode ganz einfach nicht möglich ist, helle Haare zu entfernen. Sie gehören zur Zielgruppe? Dann bitte weiterlesen: Um ein lang anhaltendes oder dauerhaftes Ergebnis zu erzielen, beziehungsweise minimal 80 Prozent der Haare der zu behandelnden Körperpartie verschwinden zu lassen, sind normalerweise etwa vier bis acht Laser-Sitzungen nötig. Dabei sollten die ersten Behandlungstermine nicht mehr als sechs Wochen auseinander liegen. Wenn im Anschluss daran eine starke Verbesserung ersichtlich ist, muss der nächste Termin nicht so rasch auf die vorherigen folgen. Demnach liegt der Behandlungszeitraum also bei knapp über einem Jahr, denn viele Experten raten davon ab, die Behandlung während der Sommerzeit durchzuführen beziehungsweise wenn die Haut gebräunt ist. Nach zwei bis drei Sitzungen sollte übrigens bereits ein Wachstumsrückgang der Härchen zu beobachten sein. Außerdem sollten weniger neue Härchen sprießen und ihre Beschaffenheit sollte spürbar feiner sein.
Da die Laserhaarentfernung noch nicht allzu verbreitet ist, fragen sich natürlich viele potenzielle Interessenten, wie eine solche Behandlung genau abläuft. Selbstverständlich gibt es eine Vielzahl von Experten auf diesem Gebiet, die unterschiedliche Geräte verwenden beziehungsweise unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, sodass folgende Beschreibung lediglich einen ungefähren Eindruck vermitteln soll. Zu beachten ist auf jeden Fall, wie schon erwähnt, dass die zu behandelnde Körperpartie nicht gebräunt sein sollte. Darüber hinaus sollte die Hautfläche, in den meisten Fällen Gesicht, Achseln oder Bikinizone, etwa drei bis vier Tage nicht rasiert werden. Wichtig ist, dass ungefähr eineinhalb Stunden vor Beginn der Behandlung eine milde Hautcreme mit schmerzlindernder Wirkung aufgetragen wird. Keine Sorge, die Laserhaarentfernung ist keineswegs eine Behandlung, vor der man sich ängstigen müsste, jedoch weiß jedermann, dass eine gründliche, porentiefe Rasur währenddessen oder nachher mit einem kurzen Ziepen verbunden ist. Deshalb ist es vernünftig, vorbeugende Maßnahmen zu treffen, auf die der Dermatologe aber in aller Regel hinweisen dürfte.
Mit einem Laser werden nun die Härchen verödet, woraufhin die zu behandelnden Flächen zu Hautrötungen neigen. Diese Rötung kann bis zu zwei Tage nach der Behandlung bestehen bleiben, aber im Gesicht ganz einfach mit gewöhnlichem Make-up überdeckt werden. Eine komplette Gesichtbehandlung bei Frauen dauert etwa eine halbe Stunde (pro Sitzung), eine Behandlung der Beine etwa eine Stunde und die Laserhaarentfernung in der Bikinizone nimmt wiederum etwa eine halbe Stunde in Anspruch. In Anbetracht der kurzen Behandlungszeit (in einem freilich etwas größeren Behandlungszeitraum) entscheiden sich immer mehr Frauen und Männer ihrer Haut zuliebe dafür, ihrem Rasierer oder Epiliergerät ein für allemal ade zu sagen – für ein dauerhaftes Glättegefühl.
Tags: dunkle Haare, Haarentfernung, Laser, Laserhaarentfernung
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