Milde Jagd auf fiese Härchen mithilfe von Laserhaarentfernung
Wer hätte gedacht, dass Körperbehaarung vor nicht allzu langer Zeit als Zeichen von Fruchtbarkeit angesehen wurde und die Frauen keinerlei Schamgefühl hatten, ihre behaarten Beine oder Achselhöhlen gar zur Schau zu tragen. Damals lag der Naturalismus vielleicht in der Luft. Heute lesen sich die vorigen Zeilen eher wie eine Beleidigung für die Weiblichkeit. Denn in unserer Zeit gehört es wie selbstverständlich zur Körperpflege dazu, der nun mehr als unerwünschten Behaarung auf die Pelle zu rücken.
Um sich mal eben schnell zu rasieren, greifen viele Frauen natürlich gerne zum Rasierer oder der Enthaarungscreme. Natürlich ist dies ein einfacher, zumeist unkomplizierter Prozess. Aber: Nach ein bis zwei Tagen bahnen sich normalerweise wieder die ersten ungeliebten Härchen ihren Weg an die Hautoberfläche. Für eine glatte, reine Haut gehen manche Frauen selbst das schmerzhafte Unterfangen ein, die Körperbehaarung mit Wachs zu bekämpfen. Diese Prozedur mag zwar etwas länger als die bereits genannten herkömmlichen Methoden gegen wucherndes Körperhaar helfen, jedoch entstehen durch das Herausziehen der Härchen unansehnliche Rötungen, die selbst durch Cremes nur schwer abzumildern sind.
Eine Lösung für die geschilderten Problemchen, die Sie alle wahrscheinlich zur Genüge kennen, hat die Wissenschaft eine zweckmäßige und definitiv gründliche Lösung gefunden, nämlich die Laserhaarentfernung. Im Alltagsstress der Frau von heute, und auch des Mannes – denn schließlich ist die Rasur auch eine Sache, die den Mann angeht – hat man oft nicht die Zeit, sich regelmäßig einer professionellen Haarentfernung zu unterziehen. Deswegen erscheint die Möglichkeit, den Härchen per Laserstrahl dauerhaft den Garaus zu machen, auch so sinnvoll und verlockend.
Die Laserhaarentfernung ist wegen ihrer technischen Wirksamkeit und ihrer schmerzfreien Behandlungsweise von großem Erfolg gekrönt. Sie schafft es porentief in das Pigment des Haars, das Melanin, einzudringen und es zu zerstören, damit kein neues Haar nachwachsen kann. Um ein besonders gutes Ergebnis zu bekommen, sollten jedoch mehrere Sitzungen gebucht werden, um die gewünschte Körperpartie wirklich gründlich von den unliebsamen Wucherungen zu befreien.
Praktiziert wird die Laserhaarentfernung von speziell ausgebildeten Ärzten, da für diese Behandlung medizinisches Fachwissen und ein gewisses Maß an Vorsicht unbedingt nötig ist, speziell was stark pigmentierte Haut angeht. Dies hängt damit zusammen, dass die Pigmente im Haar wichtig sind, weil in ihnen Lichtstrahlung in Wärme umgewandelt wird. Die Erhitzung wiederum bewirkt, dass die Zellen platzen und so auch die Haarwurzeln gänzlich und dauerhaft zerstört werden.
In den meisten Fällen bezahlt der Patient selbst eine derartige Behandlung, allerdings gibt es durchaus Ausnahmefälle. Wenn das optische Erscheinungsbild einer Person beispielsweise extrem von der Körperbehaarung beeinträchtigt ist und infolgedessen Depressionen oder soziale Isolation vorliegen, sind die Krankenkassen nach vorheriger Absprache durchaus dazu bereit, die Behandlungskosten – je nach Schweregrad – ganz oder teilweise zu tragen.
Wer sich aus rein ästhetischen Gründen einer Laserhaarentfernung unterziehen möchte, muss zwar mit einer etwas kostspieligeren Behandlung – je nach Größe der Behandlungsfläche – rechnen, allerdings sei an dieser Stelle noch einmal die Langzeitwirkung dieses Verfahrens erwähnt. Das Nachkaufen von neuen Rasierklingen, das Herauszupfen von vorwitzigen Härchen in der Gesichtspartie und die Gefahr, sich an zu scharfen Rasierklingen zu verletzen, gehören damit ein für allemal der Vergangenheit an. Die Ära eines besseren Körpergefühls beginnt.
Tags: Haarentfernung, Härchen, Laser, Laserhaarentfernung
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