Dauerhafte Haarentfernung mit Laser, IPL oder Blitzlicht
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Sanfte und dauerhafte Haarentfernung mit dem Light-Sheer Diodenlaser

Werden Haare zur Plage, kann eine gezielte Lasertherapie helfen. Die Idee, mit hochfrequentem, hochenergetischem Licht den Haarwurzeln den Garaus zu machen, ist bestechend und entwickelte sich aus der Beobachtung, dass nach dem Entfernen von Tätowierungen mittels Laser die Haare spärlicher wieder nachwuchsen.
Mittlerweile gibt es spezielle Laser zur Haarentfernung, und mit dem Light Sheer Diodenlaser liegt ein bewährtes, gut eingeführtes Gerät vor, dessen dokumentierte Langzeitwirkung auch von der strengen amerikanischen Zulassungsbehörde FDA bestätigt wurde, und das deshalb, im Gegensatz zu anderen auf dem Markt befindlichen Geräten, zur „permanenten Haarreduktion“ zugelassen wurde. Es lohnt sich also durchaus nachzufragen, wie überhaupt eine Lasertherapie nur beim Facharzt durchgeführt werden sollte.
Vor der Behandlung muss abgeklärt werden, ob ein krankhafter Haarwuchs vorliegt, oder nur ein kosmetisches Problem beseitigt werden soll, und ob die, den Härchen zugrunde liegende Haut für eine Lasertherapie auch geeignet ist. Gibt es keine Einwände, kann losgelegt werden.

„Einmal behandeln und nie wieder rasieren“, – leider -, diesem Wunsch kann auch mit der Lasertherapie nicht entsprochen werden. Aber, in einer Sitzung kann mit dem Light Sheer Diodenlaser eine Haarreduktion um immerhin 30% erreicht werden, die auch noch nach 12 Monaten anhält. Für ein gutes Resultat z.B bei der Entfernung eines Damenbartes sind in der Regel 5 Sitzungen notwendig, sollen die Härchen nur dünner und weniger dicht wieder nachwachsen, z.B. an Armen oder Beinen, so kann auch mit 3 Sitzungen das Auslangen gefunden werden. Wie viele Sitzungen notwendig sind, hängt letztlich auch von der Hautqualität und Farbe ab. Weiße und blonde Haare können mit dem Laser nicht entfernt werden, schwierig wird es auch bei sehr feinen Härchen.

Der Light Sheer Laser gibt Licht der Wellenlänge von 800nm ab, das von Melanin, dem Farbstoff von Haut und Haar absorbiert wird. Diese Wellenlänge ist ein guter Kompromiss zwischen Eindringtiefe und Absorption. Kleinere Wellenlängen werden stärker absorbiert, größere dringen tiefer ein. Die Haarwurzel werden deshalb zerstört, weil sie wesentlich mehr Melanin enthalten, also dunkler sind, als die umgebende Haut, und sich durch die aufgenommene Energie wesentlich mehr erwärmen, als die Umgebung. Die Haarwurzel wird demnach selektiv „verkocht“. Das Resultat ist daher umso besser, je höher dieser Farbunterschied ist, am besten bei hellhäutigen Menschen mit dunklen Haaren. Dennoch muss auch die umgebende Haut geschützt werden, weshalb alle Laser über ein Kühlsystem verfügen. Im Falle des Light Sheer Diodenlasers handelt es sich um eine Kühlspitze aus Saphirglas. Diese Spitze wird direkt auf die Haut gedrückt und bewirkt, durch die dabei gleichzeitig stattfindende Kompression eine Verkürzung des Abstandes zu den Haarwurzeln, womit auch tiefer liegende Haarwurzeln erreicht werden können. Ein weiterer Vorteil der Kompressionstechnik ist, dass dabei auch die Blutgefäße komprimiert werden, wodurch weniger Laserenergie an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin, verloren wird.

Ein großes „No-go“ vor der Haarentfernung durch den Laser ist der Gang ins Solarium, denn auf sonnengebräunter Haut besteht ein erhöhtes Risiko vorübergehender Pigmentstörungen. Strikte Sonnenschutzmaßnahmen 8 Wochen vor und 2 Wochen nach der Behandlung sind ein Muss. Vor der Lasertherapie darf zwar rasiert, aber nicht epiliert werden, denn schließlich muss sich das Haar ja noch in der Haut befinden.

Die Behandlung selbst ist einfach, mit der Laserspitze fährt der Arzt über die betreffende Region, wobei meist ein leichtes Stechen oder Prickeln empfunden wird. Besonders empfindliche Stellen können vor der Behandlung mit einer betäubenden Creme abgedeckt werden. Während der Behandlung kommt es zu einer vorübergehenden Rötung und Schwellung der behandelten Areale. Deshalb empfiehlt sich eine Kühlung der Haut und eventuell die Anwendung einer entzündungshemmenden Creme, meistens klingt die Rötung jedoch innerhalb weniger Stunden wieder ab. Die Anwendung von Make-up ist möglich. Der Abstand zwischen den einzelnen Sitzungen variiert und hängt von der behandelten Stelle ab. In der Regel wird erst wieder behandelt, wenn die Haare nachgewachsen sind, das ist im Gesichtsbereich schneller, ca. 4 Wochen, als bei den Beinen, wo eine neuerliche Behandlung meist erst nach 2 – 3 Monaten wieder notwendig wird. Die Kosten für eine Lasertherapie variieren je nach Größe des behandelten Areals und betragen zwischen 100,– € für eine Oberlippe bis zu 900,– € für Beine und Bikiniregion.

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2 Kommentare

1 tony { 04.26.09 at 18:24 }

Hallo,
ich bin so lange i behandlung mit light-sheer immer noch keine erfolg und werde ich auch nicht haben können sie mir sagen warum ich keine erfolg habe?

2 Haarentfernung { 04.27.09 at 07:01 }

Bei der Behandlung mit dem Lightsheer Laser ist es wichtig, dass das Gerät richtig eingestellt ist. Ist die Intensität zu gering, bzw. die Dauer zu kurz, dann werden die Haarwurzeln nicht zerstört.
Um die Einstellung richtig zu treffen sollte VOR den Behandlungsreihen ein Test auf einem kleinen Hautareal durchgeführt werden.
Meiner Erfahrung nach muß das schon richtig “zwicken”, dann ist die Einstellung korrekt.
Ein weiterer Grund können zu helle oder graue Haare sein. Bitte weitere Fragen im Forum stellen.

FG, Laserenthaarung.at

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