Dauerhafte Haarentfernung mit Laser, IPL oder Blitzlicht
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Posts from — Januar 2009

Haarentfernung mit Laser liegt im Trend!

Jeder Einzelne von uns kennt das: Spätestens mit der Pubertät beginnen Körperhaare an Orten zu sprießen, wo sie nach heutigem Geschmack und Schönheitsideal eigentlich nicht hingehören. Fast die Hälfte aller Frauen empfindet beispielsweise laut Statistik einen behaarten Männerrücken als unästhetisch, während umgekehrt knapp 44% der Männer unrasierte Frauenbeine oder behaarte Achseln nicht mögen. Aber nicht nur wegen der gesteigerten Attraktivität auf das andere Geschlecht, sondern auch oftmals aus eigenem Ästhetikempfinden heraus, versuchen viele Menschen, dem unerwünschten Haarwuchs beizukommen. Besonders bei Frauen und Männern mit dunkel pigmentierten Härchen ist der Wunsch, diese loszuwerden, oft stark ausgeprägt. Einzelnen Menschen wachsen sogar an besonders untypischen Stellen Haare oder sie leiden unter einer stärkeren Behaarung als normal wäre. Dieses für Betroffene oftmals sehr belastende Phänomen bezeichnen Mediziner als Hypertrichose. Dies kann hormonell oder erblich bedingt sein und sich beispielsweise bei Frauen als Damenbart oder behaartes Dekolleté manifestieren.

In allen Fällen, ob einfach nur lästig oder gravierend, gibt es zahlreiche Methoden zur Haarentfernung, angefangen beim einfachen Elektro- und Nassrasierer über Enthaarungscremes bis hin zu teilweise sehr schmerzhaften Wachsbehandlungen und Epilationen. Ein dauerhaftes Ergebnis, nämlich eine permanente Haarentfernung, erzielt man aber mit keiner dieser Möglichkeiten. Doch genau das wünschen sich viele Betroffene, die es leid sind, sich wieder und wieder der gleichen Prozedur zu unterziehen, um dann doch wieder ein bloß temporäres Resultat zu erzielen.

Abhilfe schaffen soll hierbei nun eine relativ junge, innovative Methode, welche sich während der letzten zehn Jahre auf dem Markt stetig etabliert und immer mehr Anhänger gewonnen hat. Die Haarentfernung mit Laser, auch Laserepilation genannt, verspricht ein dauerhaftes Ergebnis und ist mittlerweile von der medizinischen Gemeinschaft akzeptiert und in ihrer Wirksamkeit anerkannt worden.

Auch wenn manche von uns bei dem Wort „Laser“ eher an zerstörerische Waffen aus Science-Fiction-Filmen denken mögen, mit den zur Haarentfernung angewandten Methoden hat das glücklicherweise nicht viel zu tun. Ein Laser ist vorerst nichts anderes als gebündeltes Licht, welches je nach Wellenlänge völlig unterschiedliche Auswirkungen hat. Bei der Haarentfernung wird für gewöhnlich mit einer Einstellung zwischen 755 und 810 Nanometer gearbeitet, da diese Wellenlängen vom Pigment der Haut weniger absorbiert werden und speziell auf das Melanin, die Farbpigmente der Haare, gerichtet sind. So soll gewährleistet werden, dass selbst empfindliche Haut bei der Behandlung geschont wird und tatsächlich nur die störenden Härchen entfernt werden. Dazu wandelt das Melanin die Lichtenergie des Lasers in Hitze um, welche von den Haarwurzeln absorbiert wird. Erreichen diese eine Temperatur von über 68° Celsius, werden sie zerstört. Das Entfernen von Haaren funktioniert allerdings nur in deren Wachstumsphase, am Anfang oder Ende des Wachstums kann das Licht sie nicht richtig erfassen. Deshalb sind bei der Laserepilation immer mehrere Behandlungen nötig, bis ein umfassendes Resultat eintritt, im Durchschnitt etwa sechs. Diese dauern, je nach Größe der zu enthaarenden Region, zwischen 5 und 50 Minuten, ein kompletter Behandlungszeitraum kann bis zu 12 Monate dauern, unter anderem auch, weil individuelle Ruhezeiten des Patienten berücksichtig werden müssen. In manchen Fällen muss die Komplettprozedur nach einigen Jahren sogar wiederholt werden. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die meist recht kostspieligen Behandlungen (je nach Körperregion und Institut zwischen 25.- und 160.- € pro Sitzung) übrigens nur in den seltensten Fällen, etwa dann, wenn ein krankhafter oder entstellender Haarwuchs vorliegt.

Derzeit gibt es eine Reihe verschiedener Lasertypen zur Haarentfernung, welche unterschiedliche Ergebnisse erzielen und unterschiedlich auf Faktoren wie Hauttyp oder Haarpigmentierung abgestimmt sind. Vor einer Behandlung sollte man sich in jedem Fall einem ausführlichen, individuellen Beratungsgespräch sowie Testbehandlungen und Hautuntersuchungen unterziehen, um Risiken auszuschließen. Grundsätzlich ist Laserlicht nach aktuellen Studien für Menschen völlig unschädlich. Dennoch ist beispielsweise Patienten mit einer Sonnenallergie von der Behandlung abzuraten, genauso wie Schwangere erst nach der Niederkunft eine Laserepilation erwägen sollten, da der Embryo unter Umständen durch das Licht gefährdet werden kann. Patienten mit Blutungsneigung, Hautkrebs, Pigmentstörungen, Herzschrittmachern, Infektionskrankheiten, HIV, Hepatitis oder erhöhtem Blutzuckerspiegel sollten laut Hautärzten ebenfalls nicht oder nur nach umfangreichen Tests behandelt werden.

Als unbedenkliche Nebenwirkung gilt eine leichte Hautrötung, ähnlich einem schwachen Sonnenbrand, welche viele Patienten nach der Behandlung in Kauf nehmen müssen. In seltenen Fällen kann es zu Schorfbildung oder Pigmentverschiebungen kommen. Laut Thomas Diepgen, dem ärztlicher Direktor der Abteilung klinische Sozialmedizin, Berufs- und Umweltdermatologie des Universitätsklinikums Heidelberg ist aber dennoch „eine Laserbehandlung in der Regel eine risiko- und nebenwirkungsarme Methode“. Dem bei einer solchen Behandlung auftretenden Schmerz wird entweder mit einem begleitenden Kühlsystem oder örtlicher Betäubung vorgebeugt, mehr als ein leichtes Ziehen sollte für den Patienten nicht zu spüren sein.

Für viele Menschen ist die Methode der Laserepilation wohl ein lang ersehnter Lichtblick auf dem Gebiet der Haarentfernung. Dafür sprechen beispielsweise die Zahlen der Bodyclinic AG, welche 1997 als eines der ersten kosmetischen Laseroperations-Zentren in Zürich gegründet wurde und in welchem seit der Eröffnung mehr als 16.000 Behandlungen bei rund 4.500 Klienten durchgeführt worden sind. Weiterhin bewies im Jahre 2007 eine Studie des tenderma-Instituts in Regensburg, dass 93% der Patienten, welche sich einer Haarentfernung mit Laser unterzogen hatten, mit dem Ergebnis zufrieden waren.

Auch wenn nicht alle Haar- und Hauttypen gleich gut behandelt werden können, so scheint die Laserepilation dennoch das Gebiet der Haarentfernung zu revolutionieren und verspricht mit verhältnismäßig wenig Nebenwirkungen und Aufwand genau das, was viele Menschen sich schon seit langem gewünscht haben: eine dauerhafte Entfernung störender Haare und damit ästhetisch schöne, glatte Haut. Wer’s ausprobieren will, kann sich beispielsweise beim TÜV eine Liste zertifizierter und geprüfter Kliniken geben lassen. Denn eines sollte man trotz schönster Möglichkeiten und verlockender Angebote niemals vergessen: die eigene Gesundheit zu schützen!

Januar 19, 2009   Keine Kommentare

Damenbart mit Laser entfernen

Ein Damenbart ist in unser heutigen Gesellschaft leider nicht gern gesehen und deshalb versuchen die meisten Frauen sich der unerwünschten Behaarung der Oberlippe zu entledigen.

Ursachen für einen Damenbart

Der Damenbart kann bei Frauen im fortgeschrittenen Alter auftreten, jedoch sind auch schon junge Personen gelegentlich davon betroffen. Der Damenbart ist weder bei Männern noch bei Frauen beliebt und findet daher auch keine Akzeptanz. Frauen empfinden ihn meistens nur als störend und als ein kosmetisches Problem, dass immer wieder beseitigt werden muss, andere wiederum leiden richtig unter ihn, was dauerhaft zu einer richtigen psychischen Belastung werden kann.
Es gibt viele Möglichkeiten, einen Damenbart zu entfernen, einige wenige sind dauerhaft, aber die meisten sind nur vorübergehend. Viele Methoden kann man selbst zuhause durchführen, manche sollten lieber von einer Kosmetikerin durchgeführt werden – es gibt jedoch auch Therapiemöglichkeiten die nur unter der Aufsicht eines Arztes geschehen sollten.

Der medizinische Begriff für den Damenbart ist Hirsutismus was bedeutet, dass ein männliches Verteilungsmuster der Behaarung bei Frauen vorliegt.

Hirsutismus kann die folgenden Ursachen haben:

  • eine genetische Veranlagung ohne krankhaften Hintergrund, vor allem bei Südländerinnen (familiär-idiopathischer Hirsutismus)
  • Hormonstörungen
  • Gelegentlich sind Medikamente der Grund
  • Bei plötzlich auftretenden Haarwuchs besteht auch die Möglichkeit, dass eine Erkrankung dahinter steckt

Die drei zuletzt genannten Gründe sind oft behandelbar und sollten mit einem Arzt besprochen werden. Die erste Ansprechperson sollte der Hausarzt oder Praktische Arzt sein, der bei Bedarf zu Fachärzten überweisen wird. Im folgenden werden diese medizinischen Behandlungsmethoden nicht mehr weiter besprochen, da hierfür wie erwähnt ein Arzt konsultiert werden sollte.

Entfernung des Damenbarts

Es gibt mehrere mechanische Methoden der Epilation und Depilation um einen Damenbart zu entfernen, oft reicht auch ein einfaches Bleichen der Haare aus um den Damenbart unsichtbar zu machen.

Auszupfen der Haare eines Damenbarts mit einer Pinzette

Das Zupfen der Haare eines Damenbarts mit einer Pinzette ist eine gute Möglichkeit um vereinzelte dunkle Härchen zu entfernen, bei einm stark sichtbaren Damenbart ist diese Methode nicht zu empfehlen, da sie zu zeitaufwändig ist.

Blondieren der Haare eines Damenbarts

Mit Blondierungscreme wird der Damenbart nicht entfernt, sondern nur aufgehellt. Diese Methodes ist für einen Damenbart mit feinen Härchen sehr brauchbar. Die Verträglichkeit der Bleichcreme sollte man vorher an einer nicht sichtbaren Stelle am Körper testen, manchmal reagiert die Haut mit Rötung auf solche Bleichcremes.

Wachsen der Haare eines Damenbarts

Auch bei dieser Methode zur Haarentfernung sollte man sich vorher einen nicht sichtbaren Bereich zum Test vornehmen. Die Behandlung kann recht schmerzhaft sein, weshalb sie nicht für jede Frau geeignet ist. Wenn man das Wachs gut verträgt bleiben die Haare für längere Zeit unsichtbar, deshalb ist diese Methode auch bei vielen Frauen mit einem Damenbart sehr beliebt.

Rasieren der Haare eines Damenbarts

Rasieren geht schnell, hat aber den Nachteil, dass die Haare dadurch besser sichtbar werden, da sie gleich lang nachwachsen. Diese Methode sollte man daher zur Entfernung eines Damenbarts nicht verwenden – trotzdem: das die Haare durch das Rasieren dicker werden ist schlichtweg falsch.

Enthaarungscreme gegen Damenbart

Es gibt bereits Enthaarungscremes, die Frau im Gesicht anwenden kann. Bitte testen Sie die Verträglichkeit der Enthaarungscreme vorher auf einem nicht sichtbaren Körperbereich.

Laserenthaarung – Damenbart mit Laser entfernen lassen

Mit 5-8 Behandlungen kann man sich den Damenbart für immer entfernen lassen. Da die Laserbehandlung nur einen sehr kleinen Bereich (Oberlippe der Frau) betrifft, ist die Behandlung meist nicht sehr teuer. Bevor man also die oben genannten Verfahren anwendet sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man den Damenbart nicht lieber ein für alle Mal los werden möchte. Die Investition lohnt sich inzwischen langfristig gesehen – informieren Sie sich über diese Möglichkeit mit den Links zu Instituten auf dieser Homepage.

Januar 5, 2009   Keine Kommentare

Intimhaarentfernung für Mann oder Frau

Entgegen vieler Gerüchte im Internet ist die Schamhaarentfernung  auch mit Lasergeräten möglich. Wie man im Interview mit einer Wiener Hautärztin hier bei Laserenthaarung.at lesen kann, ist eine Intimhaarentfernung für Mann und Frau gleichmermaßen möglich.

Am besten ist, Sie lassen sich von Spezialisten auf diesem Gebiet beraten – bitte benützen Sie zu diesem Zweck die Links auf dieser Webseite und treten Sie in Kontakt mit den verschiedenen Ärzten und Instituten. Eine weitere Möglichkeit sich gratis über die Möglichkeit einer Haarentfernung im Intimbereich zu informieren ist das Forum Haarentfernung. Hier gibt es einen eigenen Bereich zum Theme Intimrasur und Haarentfernung mit Laser/IPL wo Sie unverbindlich und anonym Fragen stellen können.

Januar 3, 2009   Keine Kommentare

Interview: Haarentfernung bei meinehautaerztin.at

Im aktuellen Interview geht es um dauerhafte Haarentfernung bei meinehautaerztin.at von Frau Dr. Klein.
Meinehautaerztin.at ist die Webseite von Frau Dr. med. univ. Brigitte Klein, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie.
Frau Dr. Klein ist nicht nur Wahlärztin für alle Kassen sondern bietet auch Leistungen wie langanhaltende Haarentfernung bei Patienten aller Hauttypen, auch bei sonnengebräunter Haut, an.

Laserenthaarung: Frau Dr. Klein, vielen Dank, dass Sie sich Zeit für ein paar Fragen nehmen, bitte stellen Sie kurz Ihre Praxis vor, welche Leistungen bieten Sie an?
Dr. Klein: In der Ordination in der Währinger Straße bieten wir neben Diagnose und Therapie von Hautkrankheiten, operativer Dermatologie, Allergietestung, Wundversorgung und Muttermalkontrollen auch Faltenunterspritzungen mit Botox und Hyaluronsäure, Fruchtsäurepeelings, Piercing und Laserbehandlungen zur Epilation, Besenreiserentfernung und Hautstraffung an. Auch Akupunktur sowie Ganzkörperbehandlungen für Patienten mit Neurodermitis oder Schuppenflechte oder einfach trockener Haut stehen auf dem Programm.

Laserenthaarung:Viele Menschen interessieren sich für dauerhafte Haarentfernung – gibt es das überhaupt?
Dr. Klein: Eine vollständige und dauerhafte (“für immer“) Haarentfernung kann bei keiner Epilationsmethode, egal ob sogenannte Blitzlichtlampen oder Lasersysteme zum Einsatz kommen, garantiert werden. Effektive Langzeitepilation ist jedoch möglich, das bedeutet, dass der Behandlungserfolg bis zu Jahren anhält bzw. mit wenigen Auffrischungsbehandlungen aufrechterhalten werden kann. Jeder Mensch ist ein Individuum, unterschiedlich in der Farbe und Dicke seiner Haare, der Tiefe der Haarwurzeln, sowie im Pigmentgehalt der Haut, der Lichtempfindlichkeit, der ererbten Anlage zu dichten oder weniger dichten Haaren sowie den Hormonen, die das Haarwachstum steuern. Aus diesem Grund sind allgemeine Erfolgsversprechungen nicht möglich.

Laserenthaarung: Wie kann ich mich mit Ihrer Praxis in Verbindung setzen, wenn ich Erstinformationen erhalten möchte?
Dr. Klein: Wir sind telefonisch unter 0676 drklein = 06763755346 bzw. per Email unter office@meinehautaerztin.at erreichbar. Weitere Informationen finden Sie auf der (allerdings noch im Aufbau befindlichen) Homepage www.meinehautaerztin.at.

Laserenthaarung: Wie funktioniert das Gerät, welches Sie verwenden?
Dr. Klein: Das GentleYAG-System, ein langgepulster Hochleistung-Nd:YAGLaser, gibt einen
Lichtstrahl durch die Haut ab, der vom Haarfollikel absorbiert wird. Die Lichtenergie wird an dieser Stelle in Hitze umgewandelt, die den Follikel zerstört, während die umliegende Haut unberührt bleibt. Darüber hinaus wird die Haut während der Behandlung durch die dynamische Kühlung (DCDTM) geschützt, bei der Kältespray auf die Haut gesprüht wird, wodurch die Oberfläche gekühlt und dem Patienten mehr Schmerzfreiheit geboten wird.

Laserenthaarung: Wie lange dauert die Behandlung der Bikinizone bzw. anderer Körperbereiche?
Dr. Klein: Die Behandlungsdauer ist immer abhängig von der zu behandelnden Fläche, die Bikinizone braucht in der Regel 10-15 Minuten, für beide Beine incl. Bikinizone oder den gesamten Rücken eines Mannes muss man 2 ½ Stunden, bei manchen Patienten auch länger rechnen.

Laserenthaarung: Behandeln Sie sowohl Männer als auch Frauen?
Dr. Klein: Selbstverständlich. Während bei den Männern meist die Entfernung störender Körperbehaarung an Bauch, Brust und Rücken im Vordergrund steht (aber auch die Behandlung des Bartbereiches ist möglich), ist bei Frauen mit verstärktem Haarwuchs im Gesichts- und Halsbereich die Epilation dieser Bereiche sehr beliebt, ebenso wie die Epilation der Beine und Achseln. Behandlungen im Bereich der Bikinizone und des Intimbereiches ist für beide Geschlechter gleichermaßen interessant.

Laserenthaarung: Wie lange sind Behandlungen an sichtbaren Stellen wie dem Gesicht (Damenbart) sichtbar?
Dr. Klein: Es ist möglich, dass am nächsten, selten auch am übernächsten Tag eine diskrete Rötung (v.a. um die Haarfollikel) sichtbar ist, in den meisten Fällen ist aber bereits am Tag nach der Behandlung nichts mehr zu sehen. Unmittelbar im Anschluss an die Behandlung muss man mit einer Rötung und leichten Schwellung des behandelten Areals rechnen, dieser Zustand klingt nach wenigen Stunden völlig ab.

Laserenthaarung: Wie viele Behandlungen sind notwendig?
Dr. Klein: In der Regel sind, um einen langfristigen Behandlungserfolg 4-6 Behandlungen, meist im Abstand von ca. 4 Wochen, individuell verschieden, erforderlich, da nur Wurzeln von Haaren, die sich in der Wachstumsphase befinden, zerstört werden (das sind ca. 20%) bei jeder Behandlung. Selten sind auch mehr Behandlungen nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Laserenthaarung: Welche Bereich kann man nicht behandeln (z.B. Intimbereich, Augenbrauen,…)
Dr. Klein: Jede Körperregion ist behandelbar, alles eine Frage der Technik und Übung. Also gut, eine Ausnahme: Wimpern, aber wer möchte die schon epiliert haben. Durch das dynamische Kühlsystem wird die Hautoberfläche geschützt, sodass auch die Behandlung sensibler Stellen möglich ist, im Bereich der Augenhöhlen darf nicht innerhalb der knöchernen Begrenzung gelasert werden. Die Haut ist in dem Bereich jedoch meist so elastisch, dass das zu epilierende Areal vorher nur kurz aus diesem Bereich verschoben werden muss.

Laserenthaarung: Wie viel kostet die Enthaarung der verschiedenen Körperbereiche im Durchschnitt?
Dr. Klein: Abhängig von der Fläche, z.B. Augenbrauen 100€ für die erste, 70€ ab der 4. Behandlung, Beine komplett und Bikinizone 400€ für die erste und 300€ ab der 4. Behandlung. Die Preisliste ist im Internet abrufbar, es gibt auch Kombinationsangebote und derzeit eine Weihnachtsgutscheinaktion.

Laserenthaarung: Was sind die Risiken, die Sie bisher feststellen konnten?
Dr. KLein: Ein geringes Risiko stellt die Einnahme von Substanzen dar, die die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Dazu zählen nicht nur Medikamente, sondern auch pflanzliche Produkte. Diese können bewirken, dass die Haut besonders leicht irritabel ist und eine Rötung nach der Behandlung länger sichtbar bleibt.
Alles in allem stellt die Behandlung mit dem Gentle YAG Laser jedoch eine effektive und sichere Behandlungsform dar.

Laserenthaarung: Was unterscheidet Sie von anderen Hautärzten die Haarentfernung anbieten?
Dr. Klein: Der Candela Gentle YAG, der bei uns eingesetzt wird, ist eines der wenigen Haarentfernungssysteme, das bei Patienten ALLER Hauttypen und auch bei sonnengebräunter Haut eingesetzt werden kann. Was jedoch auch beim Gentle YAG gleich bleibt: Blonde und weiße Haare können damit nicht entfernt werden.

Laserenthaarung: Wie sind die Rückmeldungen bereits behandelter Patienten?
Dr. Klein: Alle sehr positiv, auch wenn die Behandlung nicht schmerzfrei ist (sie wird von den meisten jedoch als deutlich harmloser als mechanische Epilationsmethoden eingestuft), sind Erfolge schon nach der ersten Behandlung zu sehen. Besonders zufrieden sind Patienten, für die bisher immer wieder einwachsende Haare ein Problem darstellten.
Vielen Dank für die Beantwortung dieser Fragen.

Januar 1, 2009   1 Kommentar