Laserenthaarung: das Philips Patent
Ein glatter haarloser Körper scheint das Non-Plus-Ultra der jetzigen Generation zu sein. Enthaarungs-Gels, Cremes und neuartige Rasiersysteme versprechen dem Wildwuchs Einhalt zu gebieten. Die neueste Erfindung aus dem Hause Philips soll aber alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen: Die Bekämpfung der Haare mit Halogen-Licht soll Hautirritationen der Vergangenheit angehören lassen und den Nachwuchs zumindest für einige Zeit stoppen.
Dass man mit Licht Haarfollikel zerstören kann, ist nicht neu. Allerdings waren die bisherigen Methoden schmerzhaft, da die Follikel so stark erhitzt wurden, dass sie im wahrsten Sinn des Wortes explodiert sind. Diese Art der “Photoepilation” hat zudem zu unterschiedlich starken Hautreizungen geführt, wie dies mehrere Betroffene berichten. Allerdings haben die Forscher in den Philips Laboratorien etwas anderes entdeckt: schwache Impulse von Licht, das nahe am Infrarot-Spektrum liegt, führt dazu, dass die Follikel in eine Art “Schlafzustand” – der so genannten Telogenphase – verfallen. Das Licht stammt aus einer Halogenlampe, die 15 Millisekunden lange Lichtimpulse abgibt. Diese sind allerdings so gefiltert, dass nur 600 bis 950 Nanometer Wellen langes Licht in die Follikel dringt.
Das Gerät soll zudem über einen Sensor verfügen, der die Intensität der Bestrahlung – je nach Haut- und Haartyp – auch automatisch regulieren kann. Drei Anwendungen über einen Zeitraum von zwei Wochen hinweg sollen den Haarwuchs um 90 Prozent reduzieren, gibt Philips an.
Noch gibt es keine genauen Informationen über das Gerät und dessen Preis, aber es sieht so aus als ob in Zukunft die Möglichkeiten zur dauerhaften Haarentfernung besser, billiger und gesünder werden.
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